Reiten: Millionen-Grand-Slam für Springreiter
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ReitenMillionen-Grand-Slam für Springreiter

Im Springreitsport ist ein eine neue Aera eingeläutet worden.

Im Springreitsport ist ein eine neue Aera eingeläutet worden. Der Schweizer Uhrenhersteller Rolex, der vom Weltreitverband FEI nach zehn Jahren Sponsoring durch Longines ersetzt worden ist, hat einen Millionen-Grand-Slam ins Leben gerufen.

Am Rande des Weltcup-Finals in Göteborg wurde der neuartige Grand Slam der Springreiter vorgestellt. Eingeschlossen sind die Grossen Preise der renommierten Turniere in Aachen, Calgary und Genf. Ein Reiter, der alle drei Grands Prix in Folge gewinnt, erhält zusätzlich zum Sieggeld eine Sonderprämie von einer Million Euro. Zwei Siege in Serie bringen 500'000 Euro. Bei zwei nicht aufeinander folgenden Siegen wird eine Prämie von 250'000 Euro ausgeschüttet. Es zählt nur der Reiter, nicht das Pferd. Ein Reiter kann also verschiedene Pferde einsetzen. Da es sich nicht um eine Serie handelt, sondern lediglich um eine Vereinbarung von drei Veranstaltern, musste der Grand Slam nicht von der FEI genehmigt werden.

Das Uhren-Unternehmen Longines, das in den nächsten zehn Jahren 120 Millionen Franken investiert, wird künftig nicht nur den Springreiter-Weltcup und die Weltrangliste im Springen unterstützen, sondern auch als offizieller Zeitnehmer der FEI fungieren. Deswegen wird das Hallenturnier in Genf, das seit Jahren mit Rolex zusammenarbeitet, seinen Weltcup-Status verlieren und steigt deshalb in den Grand Slam ein. Der 53. CSI Genf findet vom 12. bis 15. Dezember statt. Der neu geschaffene Grand Slam beginnt im Juni in Aachen und wird im September in Calgary fortgesetzt.

Auch der CHIO in Aachen lockt in diesem Jahr mit noch mehr Geld. Der Grosse Preis der Springreiter ist mit einer Million Euro dotiert. Das ist fast eine Verdreifachung des bisherigen Preisgeldes. (si)

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