Scheiden tut weh: Millionenklage gegen CS-Chef

Aktualisiert

Scheiden tut wehMillionenklage gegen CS-Chef

Der Chef der Schweizer Grossbank Credit Suisse (CS), Brady Dougan, muss wohl wegen einer verspäteten Scheidungszahlung an seine Ex-Frau tief in die Tasche greifen.

Seine Ex-Frau hat ihn wegen der um zwölf Tage zu spät eingegangenen Scheidungszahlung im Umfang von 7,5 Millionen Dollar auf eine Million Franken verklagt. Ein Gericht in Hartford, der Hauptstadt des Bundesstaates Connecticut, hat ihr am Mittwoch im Grundsatz Recht gegeben.

Der 49-jährige CS-Chef und seine Frau hatten sich 2005 scheiden lassen. Gemäss der Scheidungsvereinbarung sollte Dougan seiner Frau zunächst 7,8 Millionen Dollar und bis zum 16. Juni 2006 noch einmal 7,5 Millionen Dollar überweisen. Eine verspätete Zahlung sollte einen jährlichen Zins von zehn Prozent sowie die Vergütung sämtlicher Kosten der Ex-Frau, die säumige Zahlung einzutreiben, nach sich ziehen. Dougan zahlte zwar beide Raten, die zweite war aber zwölf Tage zu spät, worauf ihn seine Ex-Frau verklagte.

Das zweitinstanzliche Gericht hat nun einen Entscheid der ersten Instanz umgestürzt und den Fall zur Neubeurteilung zurückgewiesen. Das Gericht muss nun festlegen, wie viel Zins Dougan seiner Ex-Frau bezahlen muss. (dapd)

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