Düsseldorf: Milo Moiré blutend aus Club geworfen

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DüsseldorfMilo Moiré blutend aus Club geworfen

Milo Moiré feierte am Wochenende in einem Club in Düsseldorf. Doch plötzlich wird sie vor die Tür gesetzt – und verletzt sich dabei so unglücklich, dass sie ins Spital muss.

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fim
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Am Pfingstwochenende war die Schweizer Künstlerin in Düsseldorf unterwegs. «Ich wollte nur ein bisschen feiern und tanzen», sagt sie.

Am Pfingstwochenende war die Schweizer Künstlerin in Düsseldorf unterwegs. «Ich wollte nur ein bisschen feiern und tanzen», sagt sie.

Peter Palm
Doch nach einem noch nicht näher geklärten Zwischenfall wird die 34-Jährige des Clubs verwiesen. Sie verletzt sich dabei ...

Doch nach einem noch nicht näher geklärten Zwischenfall wird die 34-Jährige des Clubs verwiesen. Sie verletzt sich dabei ...

Peter Palm
... an den Scherben eines zerbrochenen Glases so unglücklich, dass sie stark blutet ...

... an den Scherben eines zerbrochenen Glases so unglücklich, dass sie stark blutet ...

Peter Palm

Die Schweizer Künstlerin Milo Moiré feierte in der Nacht von Sonntag auf Montag in einem Düsseldorfer Club. Sie sei «gestylt, aber wohlgemerkt angezogen» gewesen, wie ihr Management in einer Mitteilung schreibt. Dennoch missfiel ihre Anwesenheit offenbar einigen Gästen, die veranlassten, dass Moiré «mit Gewalt» aus der Location befördert wurde.

Dabei habe sie sich an den Scherben eines zerbrochenen Glases so schwer verletzt, dass sie ins Spital musste, heisst es in der Mitteilung weiter. Was vor dem Eklat genau vorgefallen ist, ist nicht geklärt. Moiré behauptet, sie sei von einem Mann belästigt worden.

«Er drückte meinen Kopf in den Schritt»

«Er versuchte mir immer wieder unter den Rock zu greifen und packte meinen Kopf mit beiden Händen und drückte ihn in seinen Schritt. Ich hatte mich gewehrt und ihn auf Distanz gehalten», sagt Moiré. Sie hat Anzeige wegen Diskriminierung, Körperverletzung und sexueller Belästigung erstattet.

Die Betreiber des Clubs waren für 20 Minuten heute nicht erreichbar. Auf der Website werben sie mit folgenden Worten für ihre Einrichtung: «Geliebt für die spezielle Mischung seiner Gäste. Berüchtigt für seine wilden Partyexzesse.» Diese Sätze haben für Milo Moiré gerade einen üblen Beigeschmack.

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