Aktualisiert 17.06.2020 03:51

Nach Distanzierung wegen Insta-PostMimi Jäger verlangt von der Post eine Entschuldigung

Öffentlich kritisierte Mimi Jäger «Black Lives Matter»-Demos. Ihr Kooperationspartner Post distanzierte sich. Nun fordert sie eine Entschuldigung.

von
Thomas Mathis
Mimi Jäger erntet Shitstorm nach Aussagen zu Black Lives Matter-Demonstration

Mehrere Vertragspartner haben Mimi Jäger die Zusammenarbeit gekündigt aufgrund ihrer unsensiblen Äusserungen.

20 Minuten 

Nach der Kritik an «Black Lives Matter»-Demos am Samstag erlebte Mirjam «Mimi» Jäger (37) einen heftigen Shitstorm. Am Montag haben auch die Kooperationspartner der Ex-Ski-Freestylerin reagiert. Die Post etwa distanzierte sich via Twitter von der Influencerin und kündigte an, nicht mehr mit ihr zusammenzuarbeiten. Nun verlangt Jäger von der Post eine Entschuldigung, wie sie in der Sendung «TalkTäglich» auf Tele Züri sagt. «Die Post hat einen Riesenschaden angerichtet», so Jäger.

«Ich bin keine Rassistin»

Mit dem ersten Statement vom Montag habe ihr der Konzern Rassismus unterstellt, dabei aber keine Rücksprache mit ihr genommen. Erste Kontakte zwischen dem Agenten von Jäger und der Post seien am Dienstag aufgenommen worden. Sie sei selbständig erwerbend und durch die erste Reaktion der Post auch wirtschaftlich geschädigt worden. Zu allfälligen Schadenersatzforderungen wollte sie sich nicht äussern.

Gegen die Hetzer will Jäger juristisch vorgehen. «Das muss gestoppt werden. Da muss man dagegen vorgehen.» Sie habe dazu mit ihrem Anwalt Kontakt aufgenommen. Sie beteuerte in der Sendung: «Ich bin keine Rassistin.»

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