Aktualisiert 11.01.2010 18:58

«Schäbiges Angebot»

Minderheitsaktionäre von Alcon klagen

Gegen die vollständige Übernahme des US-Augenheilkundekonzerns Alcon durch Novartis regt sich Widerstand.

Die Alcon-Minderheitsaktionäre seien befremdet über das «schäbige Angebot», das Novartis ihnen unterbreitet habe, gab deren Anwaltskanzlei gestern bekannt. Es liege rund 18 Prozent unter dem Angebot, das Novartis für den 52-Prozent-Anteil von Nestle bezahle. Die Minderheitsaktionäre haben beim Gericht des Southern District of New York eine Sammelklage gegen Alcon, Nestle und Novartis eingereicht. Der Basler Pharmakonzern hatte vor Wochenfrist bekannt gegeben, dass er die Option zur Übernahme der Mehrheit an Alcon ausübt. Für diese zweite Tranche zahlt Novartis 181 Dollar je Alcon-Aktie. Den Alcon-Minderheitsaktionären offerierte Novartis gleichzeitig 2,8 Novartis-Aktien je Alcon-Titel, was einem Wert von 153 Dollar entsprach. (20 Minuten)

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