Aktualisiert 20.04.2007 15:39

Mindestens 113 Tote in Somalia

Bei Kämpfen in Mogadischu sind nach Angaben der somalischen Menschenrechtsorganisation Elman mehr als 113 Zivilpersonen ums Leben gekommen.

Mindestens 229 Menschen seien seit Mittwoch verletzt worden, erklärte die Organisation am Freitag unter Berufung auf Zahlen von Krankenhäusern, Anwohnern und Mitarbeitern. Vor einer äthiopischen Militärbasis explodierte am Donnerstag eine Autobombe. Die somalische Regierung machte das Terrornetzwerk Al Kaida für den Anschlag verantwortlich. Die Vereinten Nationen begannen unterdessen mit der Verteilung von Hilfsgütern an etwa 40.000 Flüchtlinge westlich von Mogadischu. UN-Schätzungen zufolge haben seit Februar mehr als 320.000 Menschen die somalische Hauptstadt verlassen. (dapd)

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