Aktualisiert 25.06.2009 17:14

IndienMindestens 120 Hitzetote

Mindestens 120 Menschen sind im Norden und Osten Indiens an den Folgen einer Hitzewelle mit Temperaturen von über 45 Grad gestorben. Allein im östlichen Bundesstaat Orissa kamen innerhalb der vergangenen Wochen 58 Menschen ums Leben.

Die meisten Opfer seien Obdachlose in Städten oder arme Bauern gewesen, teilte die regionale Katastrophenschutzbehörde mit. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh, Bihar, Jharkhand und Andhra Pradesh starben nach Berichten örtlicher Medien mindestens 62 weitere Menschen an den Folgen der hohen Temperaturen.

Grund für die extreme Hitze ist nach Angaben von Meteorologen ein verspäteter Monsun. Die Regenzeit beginnt in den betroffenen Regionen gewöhnlich Mitte Juni und dauert bis Ende September.

Bislang gelangte der Monsun jedoch nur nach Süd- und Westindien, von wo er sich nur langsam nach Norden und Osten bewegt. Ein verspäteter oder schlechter Monsun hat auch verheerende Auswirkungen auf die indische Landwirtschaft, die unter der Trockenheit leidet.

(sda)

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