Mindestens 13 Tote bei Anschlag in Bagdad
Aktualisiert

Mindestens 13 Tote bei Anschlag in Bagdad

Die Gewalt im Irak nimmt kein Ende. Nach 81 Toten bei Anschlägen am Vortag sind bei einem Autobombenanschlag im Süden von Bagdad mindestens elf Menschen getötet worden.

Etwa 21 weitere Menschen wurden bei der Explosion am Samstagmorgen auf einem belebten Markt verletzt.

Dies teilte ein Vertreter des Innenministerims mit. Das mit Sprengstoff präparierte Auto war demnach auf dem Platz im Viertel Dschisr Dijala geparkt. Die Detonation ereignete sich den Angaben zufolge gegen 10.00 Uhr Ortszeit.

Bei einem Bombenanschlag auf einen Markt in der Nähe von Bagdad sind am Samstag mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen, wie die Polizei mitteilte. Es gab 21 Verletzte. Die Autobombe explodierte nahe der Dijala-Brücke südöstlich der irakischen Hauptstadt. Unter den Toten waren fünf Frauen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Nach den Anschlägen auf zwei Moscheen, bei denen am Freitag mindestens 76 Menschen umkamen, nahm die Polizei vier Verdächtige fest. Bei einem von ihnen soll es sich einen dritten potenziellen Selbstmordattentäter handeln, wie Sicherheitskräfte in der überwiegend von Kurden bewohnten Stadt Chanakin im Nordirak erklärten.

Die Zahl der Toten war am Samstag weiter unklar. Kurdische Behördenvertreter sprachen von 76 Toten, nach Polizeiangaben kamen mindestens 100 Menschen ums Leben. Es waren die schwersten Anschläge im Irak seit Ende September.

Quellen: SDA/AP

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