Aktualisiert

Mindestens 18 Tote bei Grubenunglück in Nordchina

Beim Einsturz von drei Gipsminen im Norden Chinas sind mindestens 18 Grubenarbeiter ums Leben gekommen.

28 weitere Bergleute sassen am Montag noch in den Minen fest, wie Behördenvertreter der Nachrichtenagentur afp sagten.

Der Einsturz ereignete sich am frühen Sonntagabend in Xingtai in der nordchinesischen Provinz Hebei. Chinesische Bergwerke zählen zu den gefährlichsten der Welt. Bei Grubenunglücken kamen in der Volksrepublik im ersten Halbjahr 2005 bereits etwa 2700 Arbeiter ums Leben, im vergangenen Jahr waren es rund 6000.

Der enorme Energiebedarf der rasant wachsenden chinesischen Wirtschaft liess den Preis für Kohle zuletzt stark ansteigen. Angesichts des Produktionsdrucks vernachlässigen die Bergwerkbetreiber häufig die Sicherheitsvorschriften.

(sda)

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