Aktualisiert

Mindestens 19 Tote bei Kämpfen in Mogadischu

Bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Milizen sind in Mogadischu, der Hauptstadt von Somalia, mindestens 19 Menschen getötet worden.

Während sich in den Spitälern die Notfälle häuften, versuchten viele Menschen, aus den umkämpften Gegenden der Hauptstadt zu flüchten. Nach Spitalangaben kamen am Montag acht Menschen um, darunter drei Zivilisten. Am Sonntag waren bereits elf Menschen getötet worden sein.

Bei den rivalisierenden Gruppen handelt es sich um Moslem- Kämpfer und Kriegsherren mit Verbindungen zu einer neuen politischen Gruppierung, der Mogadischu Anti-Terrorismus-Koalition. Ein Sprecher der Koalition kündigte an, mit den Kampfhandlungen fortzufahren, bis die gegnerische Seite ihre Angriffe einstelle.

Bereits im Februar und März war es in Mogadischu zu schweren Kämpfen zwischen den Milizen gekommen, bei denen rund 90 Menschen getötet wurden.

Das grösstenteils von Moslems bewohnte Land wird seit dem Sturz des Diktators Mohammed Siad Barre 1991 von Kriegsherren beherrscht. Seitdem wurden bei Kämpfen bis zu 500 000 Menschen getötet.

(sda)

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