Aktualisiert 23.11.2019 16:52

Nach starken Regenfällen

Mindestens 29 Tote bei Erdrutschen in Kenia

Erdrutsche in Kenia haben mehrere Häuser begraben. In der Region Pokot sind derzeit Strassen unpassierbar und die Brücken geschlossen.

von
kle

Sintflutartige Regenfälle haben in Kenia Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst und mindestens 29 Menschen das Leben gekostet. Nicht weniger als 17 Menschen wurden in der Nacht zum Samstag im West Pokot County nahe der Grenze zu Uganda von Erdrutschen begraben.

Das sagte Landrat Apollo Okello der Nachrichtenagentur DPA. Eine siebenköpfige Familie in dem County sei in den Fluten umgekommen. Wie viele Menschen noch vermisst werden, war zunächst nicht bekannt.

Es regnet immer noch

Der Regen dauerte am Samstag an. Strassen seien unpassierbar und Brücken von den Unwettern beschädigt worden, sagte der Koordinator eines Regierungsfonds, Emmanuel Ameme.

Das Rote Kreuz sandte Helfer in die betroffenen Gegenden. Auch die Armee und die Polizei sind mit Helikoptern im Einsatz, um Verschüttete zu retten, wie der «Guardian» berichtet.

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Bei einem Erdrutsch in Kenia sind in der Nacht zum 23. November 2019 mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen.

Bei einem Erdrutsch in Kenia sind in der Nacht zum 23. November 2019 mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen.

epa/str
Mehrere Häuser im Bezirk West Pokot im Nordwesten des ostafrikanischen Landes wurden von den Erdmassen verschüttet.

Mehrere Häuser im Bezirk West Pokot im Nordwesten des ostafrikanischen Landes wurden von den Erdmassen verschüttet.

AP/str
Derzeit sind Strassen unpassierbar und Brücken geschlossen.

Derzeit sind Strassen unpassierbar und Brücken geschlossen.

epa/str

(kle/sda)

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