Unwetter in den USA: Mehrere Tote bei verheerenden Überschwemmungen in Kentucky

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Unwetter in den USAMehrere Tote bei verheerenden Überschwemmungen in Kentucky

Das «schlimmste Hochwasser in der jüngeren Geschichte» hat der US-Bundesstaat Kentucky erlebt. Der Gouverneur hat den Notstand ausgerufen.  

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Der Kentucky River in Jackson hat mehrere Häuser überflutet. (28. Juli 2022) 

Der Kentucky River in Jackson hat mehrere Häuser überflutet. (28. Juli 2022) 

AFP
Binnen 24 Stunden wurden teils 20 Zentimeter Regen gemessen. 

Binnen 24 Stunden wurden teils 20 Zentimeter Regen gemessen. 

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Es sei das schlimmste Hochwasser in der jüngeren Geschichte Kentuckys, so der Gouverneur.

Es sei das schlimmste Hochwasser in der jüngeren Geschichte Kentuckys, so der Gouverneur.

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Darum gehts

  • Im US-Bundesstaat Kentucky haben sich nach heftigen Regenfällen Strassen in Flüsse verwandelt.

  • Mehrere Menschen kamen ums Leben.

  • Noch mehr Opfer werden befürchtet.

Bei verheerenden Überschwemmungen im US-Bundesstaat Kentucky sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. «Das ist das schlimmste Hochwasser in der jüngeren Geschichte – verheerend und tödlich», sagte Gouverneur Andy Beshear am Donnerstag dem örtlichen Fernsehsender WLEX. Er warnte, die Zahl von bislang acht Todesopfern werde voraussichtlich weiter steigen: Er erwarte eine «zweistellige» Zahl von Toten. 

«Das ist eine fortdauernde Naturkatastrophe», schrieb Beshear auf Twitter. Weiterer Regen in der Nacht auf Freitag dürfte die Situation im Osten Kentuckys noch «verschlimmern». Der Gouverneur rief für ein halbes Dutzend Landkreise den Notstand aus.

Folgen des Klimawandels

Der Bundesstaat im Osten der USA war von heftigen Regenfällen getroffen worden. In manchen Gegenden fielen binnen 24 Stunden rund 20 Zentimeter Regen. Strassen verwandelten sich in Flüsse, zahlreiche Häuser wurden von den schwammig-braunen Fluten überschwemmt.

Menschen retteten sich auf ihre Dächer oder sogar auf Bäume. Nach Angaben von Gouverneur Beshear wurden «zwischen 20 und 30» Menschen mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht. Im Einsatz waren vier Hubschrauber der Nationalgarde, Retter versuchten Bewohnern der betroffenen Regionen auch mit Schlauchbooten zur Hilfe zu kommen.

«Hunderte Menschen werden ihr Heim verlieren», sagte Beshear. Viele Familien würden «nicht Monate, sondern wahrscheinlich Jahre» benötigen, um sich von den Auswirkungen der Katastrophe zu erholen.

In den USA, aber auch in vielen anderen Ländern werden derzeit verstärkt extreme Wetterphänomene beobachtet. Experten zufolge ist das eine Folge des vom Menschen verursachten Klimawandels.

(AFP/roy)

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