Mindestens elf Tote bei Erdbeben in Indonesien
Aktualisiert

Mindestens elf Tote bei Erdbeben in Indonesien

Bei einem schweren Erdbeben in der indonesischen Provinz Papua sind am Freitag mindestens elf Menschen ums Leben gekommen.

Der Erdstoss erreichte die Stärke 6,4 auf der Richter-Skala.

Mindestens 60 Menschen wurden nach Behördenangaben im Küstenort Nabire verletzt. Verschreckte Einwohner flohen auf die Strassen und errichteten Zelte, um darin mögliche Nachbeben abzuwarten. Mindestens drei Brücken stürzten ein, zahlreiche Strommasten knickten um, 50 Häuser gerieten dadurch in Brand.

Auch am Flughafen von Nabire gab es Schäden. Im Februar hatten drei starke Beben Nabire erschüttert. Dabei kamen 37 Menschen ums Leben, 600 wurden verletzt. Der Inselstaat Indonesien liegt in einem der vulkanisch und seismisch aktivsten Gebiete der Erde. (sda)

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