Aktualisiert 29.09.2009 12:14

Philippinen

Mine tötet drei Soldaten

Bei der Explosion einer vermutlich von militanten Islamisten gelegten Mine sind auf den Philippinen zwei US-Soldaten und ein philippinischer Soldat getötet worden.

Es waren vermutlich die ersten Opfer unter den US-Soldaten seit die USA 2002 damit begannen, Truppen im Süden des Landes zu stationieren, um der Regierung im Kampf gegen die islamistische Gruppe Abu Sayyaf zu helfen. Dieser werden Verbindungen zur Terrororganisation Al Kaida nachgesagt.

Mit den US-Soldaten starb auch ein philippinischer Soldat, zwei seiner Kameraden wurden verwundet, wie Militärsprecher Oberstleutnant Romeo Brawner erklärte. Die Soldaten waren gemeinsam unterwegs zu einem Bauprojekt auf der Insel Jolo, wo zwei Schulgebäude errichtet werden sollen, als die Mine explodierte. «Es gab keine Kämpfe», sagte Brawner. «Die US-Soldaten waren da, um das Bauprojekt zu überwachen.»

Rund 600 US-Soldaten sind derzeit auf den Philippinen stationiert. Die US-Botschaft bestätigte den Angriff und erklärte, ein improvisierter Sprengsatz habe das Fahrzeug der Soldaten getroffen. Zu dem Anschlag bekannte sich zwar zunächst niemand, der Verdacht fiel aber auf die gut bewaffnete Gruppe Abu Sayyaf, die schon für zahllose Angriffe und auch Entführungen von Ausländern in den vergangenen Jahren verantwortlich war. Abu Sayyaf verfügt vermutlich noch über rund 400 Kämpfer.

(dapd)

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