100 Jahre Mini-Werk: Mini in Partylaune
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100 Jahre Mini-WerkMini in Partylaune

Die Briten feiern den 100. Geburtstag des Mini-Werks, die Amis den Verkauf des 500'000sten Mini in den USA.

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«Viva Las Vegas»: Die Briten feiern den 500'000 Mini in den USA mit der Auferstehung von Elvis.

«Viva Las Vegas»: Die Briten feiern den 500'000 Mini in den USA mit der Auferstehung von Elvis.

1913 wurde das erste Fahrzeug in Oxford gebaut – ein «Bull Nosed Morris», der automobile Erstling von William Morris, der 1959 auch die Gründung der Marke Mini mitverantwortete. Zu Beginn verliessen wöchentlich nur 20 Exemplare das Werk, erst mit der Einführung von Henry Fords Fliessbandprinzip entstand in Oxford eine Massenproduktion, die bis dato 11,65 Millionen Automobile 14 verschiedener Marken zählt.

Dazu beigetragen hat auch eine Art Bill Gates seiner Zeit: Lord Nuffield investierte umgerechnet 13 Millionen Euro in die Anlagen und nutzte sie nebenbei zur Fertigung eiserner Lungen, die er lokalen Krankenhäusern schenkte.

Daran erinnert derzeit eine Ausstellung im heute wichtigsten, ausschliesslich Mini-Modelle produzierenden Werk. Ende März fand die Eröffnungsfeier statt; im Vorfeld hatte man mehrere Minis auf Europa-Tour geschickt, um auch ehemaligen Fertigungsstätten zu gedenken.

Aktuell beschäftigt die BMW-Tochter in Oxford 3'700 Arbeiter, die im kürzlich modernisierten Werk täglich 900 Fahrzeuge herstellen. Ein Grossteil der Autos geht ins Ausland: 1,7 Millionen Einheiten wurden seit 2001 in mehr als 100 Länder ausgeliefert, allein 2012 fanden fast 4'600 Minis ihren Weg in die Schweiz. Und auch in den USA ist der Mini ein Erfolg: in elf Jahren wurden 500'000 Exemplare verkauft.

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