Coupé statt Kuchen: Mini zeigt einen neuen Sportler
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Coupé statt KuchenMini zeigt einen neuen Sportler

Zum 50. Geburtstag beschenkt sich Mini gleich selber – mit einer Studie.

Mini feierte Geburtstag und machte sich das schönste Geschenk gleich selbst. Denn pünktlich zum 50. Jubiläum am 26. August gab die Studie der möglicherweise nächsten Modellvariante den Einstand: Wenn alles nach Plan läuft, gibt es den Mini bald nicht nur als Dreitürer, Cabrio, Clubman und – bis jetzt noch namenlosen – Crossover mit der Nähe zum Geländewagen, sondern auch als rassiges Coupé.

Bis zur Gürtellinie ist die Studie, die ihren ersten grossen Auftritt nächsten Monat bei der IAA in Frankfurt hat, noch identisch mit dem normalen Modell. Jenseits des Chromrahmens allerdings bleibt nichts mehr beim Alten: Dort haben die Designer die Frontscheibe deutlich schräger gestellt, das Dach sechs Zentimeter abgesenkt und die Heckscheibe weit nach vorn geneigt.

Das Coupé sieht aber nicht nur sportlicher aus, es wird auch deutlich schneller fahren. Zwar übernimmt die Studie 1:1 den 1,6 Liter grossen Turbo aus dem John Cooper Works. Doch sind die 211 PS hier effizienter und versprechen zudem mehr Dynamik, weil das Coupé geschätzte 100 Kilo leichter und zudem noch windschnittiger ist. «Der Mini steht seit 50 Jahren für sportliches Fahren und das sprichwörtliche Gokart-Feeling am Lenkrad», sagt Chefdesigner Gert Hildebrand. «Das treiben wir mit diesem Fahrzeug jetzt noch weiter.»

Natürlich gibt es von BMW noch keine offizielle Aussage zu den Serienchancen für den coolen Zweitürer. Doch haben sich die Designer bei der Studie so sorgsam aus dem vorhandenen Baukasten bedient, dass die Umsetzung kein Problem wäre. Zudem steht an der IAA eine weitere Spielart auf derselben Basis – ein sportlicher Roadster. So viel Aufwand betreibt man nicht nur spasseshalber. (20 Minuten)

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