Mini-Zoo eines Schweizer Paars in Malaysia beschlagnahmt
Aktualisiert

Mini-Zoo eines Schweizer Paars in Malaysia beschlagnahmt

Ein Schweizer Ehepaar, das seit 27 Jahren im Norden Malaysias lebt und dort ein Restaurant führt, muss mit harten Sanktionen wegen illegaler Tierhaltung rechnen.

Die Behörden beschlagnahmten am Montag acht geschützte oder gefährdete Tiere, die vom Paar in einem Mini-Zoo vor dem Restaurant gehalten wurden. Der 71-jährige Schweizer und seine um ein Jahr jüngere Frau werden nun der Verletzung des malaysischen Gesetzes zum Schutz der Wildtiere angeklagt, wie der Direktor der zuständigen Behörde sagte. Das Gesetz sieht einen Strafrahmen von bis zu drei Jahren Gefängnis oder Bussen von umgerechnet bis zu gut 1.500 Franken für jedes illegal gehaltene Tier vor. Der Schweizer machte laut einem malaysischen Zeitungsbericht geltend, er sei sich der Gesetzesverletzung nicht bewusst gewesen und habe die Tiere als Attraktion für die Gäste seines Restaurants gehalten. Bei den Tieren handelte es sich um drei so genannten Plumplori, ein Pangolin-Schuppentier, eine Eule, einen Affen und eine Zibetkatze. (dapd)

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