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Mini VisionMinis Reise zurück in die Zukunft

Am 18. November wird der neue Mini Weltpremiere feiern. Mit der «Mini Vision» zeigen die Briten heute, wie der Mini von Morgen aussehen soll – wie ein Mini.

von
Nora Camenisch

Er war eine Vision, als er 1959 erstmals vom Band lief. Entwickelt, um auf kleinstem Raum möglichst viele Passagiere und Gepäck zu transportieren. Mitte der 60er, als London swingte, begann der Aufstieg zum meistverkauften Wagen Englands. Heute, über 50 Jahre später, ist der Mini noch immer – oder immer wieder – ein Erfolg. Natürlich ist der heutige Mini technisch up to date und sportlich top, doch die Grundform ist geblieben. Fast bei allen Varianten. Nur der üppige Countryman fährt aus der (Modell-)Reihe.

«Man kann eine Ikone nicht über Nacht umkrempeln», erklärte Designchef Anders Warming in München. «Ein Mini muss auf den ersten Blick als solcher erkennbar sein.» Das gilt auch für die Zukunft, welche die britische BMW-Tochter unter dem Motto «Mini Vision» skizzierte. Fazit: Mini bleibt sich selbst treu. Erst beim genauen Blick auf das 3D-Modell fällt auf, dass sich die zukünftigen Besitzer des Kleinwagens doch auf ein paar Veränderungen freuen können.

Im Vergleich zum Urmodell kaum wiederzuerkennen ist der Innenraum. Dort versuchten die Designer die bewährten Markenwerte Individualität, Variabilität, Funktionalität und Ästhetik in eine zukunftsfeste Formensprache zu übersetzen. In den Alltag übersetzt: Die «Mini Vision» überzeugt durch ein sehr offenes, transparentes Cockpit.

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