Minispielfelder sollen das Euro-Fieber entfachen

Aktualisiert

Minispielfelder sollen das Euro-Fieber entfachen

Sechs Orte in der Zentralschweiz wollen für Hobbykicker kleine Fussballfelder bauen. Unterstützt werden die Gemeinden vom Schweizerischen Fussballverband (SFV).

«Wir wollen die Stimmung pushen und die Jugendlichen ins EM-Fieber bringen», sagt Dominik Barmet von der Bauabteilung Hünenberg. Diese Ortschaft ist eine von sechs Zentralschweizer Gemeinden, die so genannte Mini-Pitches bauen wollen. Dabei handelt es sich um zirka 12 x 24 Meter grosse Minispielfelder. In erster Linie sind diese für Fussballspiele gedacht, können aber auch für andere Sportarten eingerichtet werden. Je nach Variante kostet ein Feld zwischen 50 000 und 120 000 Franken.

Mitfinanziert werden die Anlagen vom Schweizerischen Fussballverband (SFV): Steht die Planung der Mini-Pitches bis spätestens Ende Juli 2008 fest, beteiligt sich der SFV mit je 20 000 Franken pro Gemeinde an den Kosten. «Damit soll der Fussball als Volkssport gefördert werden», sagt Luca Balduzzi, Chef Ressort Breitenfussball beim SFV. Nebst Hünenberg wollen auch Emmen, Baar, Steinerberg und Erstfeld ein Mini-Pitch bauen. In Sattel steht der Entscheid noch aus.

Liliane Barth

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