Sion: «Mir gefällt es in Sitten – ein schönes Fleckchen hier»
Aktualisiert

Sion«Mir gefällt es in Sitten – ein schönes Fleckchen hier»

Solange Uli Stielike beim FC Sion krankgeschrieben ist, gilt er weiterhin als Trainer. Der Deutsche äussert sich zur ungewöhnlichen Situation im Wallis.

von
Andy Huber

Uli Stielike, wie geht es Ihnen?

Uli Stielike: Danke, es geht einigermassen.

Darf man fragen, woran Sie erkrankt sind?

Ich will mich öffentlich dazu nicht äussern.

Sie galten – einst als Spieler und auch jetzt als Trainer – als Kämpfer mit grossem Herzen. Schmerzt es Sie nicht, wenn Sie von gewissen Leuten als Simulant bezeichnet werden?

Ich habe ein Attest. Wer mir meine Krankheit nicht abnimmt, soll doch meinen Arzt verklagen.

Das ärztliche Zeugnis hat Boss Christian Constantin in die Hände gespielt: Er darf Trainer bleiben, bis Sie wieder gesund sind. Haben Sie seit Ihrem Abgang mit ihm gesprochen?

Nein. Ich hatte seit dem 4. November keinen Kontakt mehr mit ihm.

Hat der «Präsidenten-Trainer» den Job seither besser gemacht als Sie zuvor?

Sion verlor in Bellinzona, gewann gegen Vaduz und kam im Cup gegen Erstligist Malley weiter. Von den Resultaten änderte sich nichts.

Wie geht es nun weiter?

Ich warte die nächsten 14 Tage ab. Der Fall liegt bei meinem Anwalt.

Ist es in dieser Posse gar möglich, dass Sie auf die Bank zurückkehren?

Hören Sie, ich habe einen gültigen Vertrag bis 2011 und mir gefällts in Sitten ausgezeichnet – ein schönes Fleckchen hier.

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