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Virtuelle Achterbahn«Mir wurde nach zwei Minuten schlecht»

Nächstes Jahr kommt die Cyberbrille Oculus Rift in den Handel. 20 Minuten hat das 3-D-Headset schon jetzt auf Herz und Nieren geprüft.

von
Ill-FiL

So hat die 20-Minuten-Redaktion den virtuellen Ritt mit der Oculus Rift erlebt. (Video: Ill-FiL)

Die Fachpresse ist sich einig: In der 3-D-Techologie, wie sie von Cyberbrillen wie Oculus Rift oder Sonys Project Morpheus genutzt wird, steckt enormes Potenzial. Allerdings stellen sich zwei wichtige Fragen: Wie realistisch ist die durch 3-D-Brillen vermittelte, virtuelle Realität? Und fast noch wichtiger: Wie gut verträgt man die am Computer generierten 360-Grad-Bilder?

Ob Game-Redaktoren, Wissenschaftler oder gar das Militär, mit den Cyber-Headsets haben schon manche geforscht und gepröbelt. Allerdings zum grössten Teil unter Ausschluss der Öffentlichkeit – mal abgesehen von einzelnen Tech-Demos auf den grossen Game-Messen. Es stellt sich also die Frage, ob Oculus Rift und Co. tatsächlich eine Erfindung für die breite Masse sind, oder ob sich auch in Zukunft lediglich ein paar Nerds und Forscher die 3-D-Brillen überziehen werden. Aus diesem Grund hat das Ressort Digital von 20 Minuten zum grossen Redaktionstest gebeten. Acht Wagemutige sind dem Aufruf gefolgt und haben sich auf einen Ritt in die Virtualität eingelassen (siehe Video).

Test vor dem Kauf empfiehlt sich

Spannend an den Reaktionen der Versuchskaninchen ist, wie unterschiedlich Menschen auf die Cyberbrillen und die 3-D-Welten, in die sie versetzt wurden, reagieren. Während es den einen schlecht wird, scheinen andere den Ausflug in die Virtualität körperlich relativ gut wegzustecken. Wer sich derzeit also überlegt, zum Verkaufsstart der Headsets im nächsten Jahr auch eines zu kaufen, sollte vielleicht zuerst eine Proberunde einlegen. Nicht, dass es einem so ergeht wie 20-Minuten-Chefredaktor Marco Boselli, der seine Testfahrt nach nur kurzer Zeit abbrechen musste: «Mir wurde nach zwei Minuten schlecht». (siehe Video)

Fest steht aber: Wer körperlich nicht überreagiert, dürfte seine helle Freude an der neuen Technologie haben.

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