Aktualisiert 27.11.2009 11:11

Tierpark Dählhölzli

Mischa und Mascha auf den Spuren von Finn

Nach ihrer Zeit in Quarantäne haben die beiden Berner Jungbären Mischa und Mascha ihr Aussengehege im Tierpark Dählhölzli in Beschlag genommen. Die beiden russischen Bären haben einen berühmten Vorgänger.

Die Jungbären sind quasi die Nachfolger von Björk und Finn, die Ende Oktober vom «Dählhölzli» in den neuen Bärenpark umgezogen. Mischa und Mascha sind ein Geschenk der russischen Präsidentengattin Svetlana Medwedewa an die Stadt Bern. Die beiden Jungbären haben sich laut Mitteilung des Tierparks gut eingelebt. Seit ihrer Ankunft im September haben die Bären ihr Gewicht von zehn Kilo verdoppelt.

Die beiden Bärenkinder bereiteten ihm grosse Freude, erzählte Tierpfleger Thomas Zurbuchen laut Mitteilung aus seinem Alltag. Allerdings geben die beiden Kleinen nicht weniger zu tun als ausgewachsene Bären.

Das Weibchen Mascha sei sehr auf Menschen bezogen, führte Zurbuchen aus. Mischa sei eher ein «Lausbube». Derzeit gehe es darum, die beiden Wildtiere vom Menschenbezug etwas zu entwöhnen. Seit Freitag dürfen die beiden nun auch die waldige Aussenanlage erkunden.

Vorgänger Finn erholt sich

Finn erholt sich derzeit von einer Schussverletzung. Ein Polizist gab vergangenes Wochenende einen Schuss auf Finn ab, als dieser sich auf einen menschlichen Eindringling in seinem Gehege stürzte.

Mischa und Masche wurden im Alter von drei Monaten als nicht überlebensfähige Waisen in den Wäldern Ussuriens gefunden und in eine Bärenstation bei Chabarowsk gebracht.

Die russische Präsidentengattin schenkte dem Tierpark Dählhölzli die beiden Jungbären anlässlich eines Staatsbesuchs Präsident Medwedews in der Schweiz.

(sda)

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