Aktualisiert 30.06.2009 20:19

AngstMiss-Kandidatinnen von Stalkern verfolgt

Angst unter Miss-Kandidatinnen: Gleich zwei wurden von Stalkern bedrängt. Anne-Sophie Mooser bekam von einem Unbekannten sogar ein teures Geschenk.

von
David Cappellini

Alles begann mit einem Fototermin in Montreux. Die 16 Miss-Schweiz-Kandidatinnen posierten eifrig für die Fotografen, als sich plötzlich auch ein Passant unter die Knipser schlich. Dieser wollte explizit Anne-Sophie Mooser ablichten – und keine andere. Die Studentin aus Fribourg dachte sich erst nichts dabei. «Erst als er mir die Fotos mit einem Brief in mein Hotelzimmer schickte, fand ich es etwas merkwürdig.»

Der etwa 55 Jahre alte Verehrer beliess es nicht beim Brief; immer wieder rief er in Moosers Zimmer an und suchte die Nähe der 19-Jährigen. «Er hat mich verfolgt», so Mooser. Am letzten Tag hinterlässt der Unbekannte ihr eine teure Perlenkette am Empfang. Mooser bespricht sich mit Missen-Mami Karina Berger und gibt das Collier dem Portier zurück. Derweil wird auch Lina-Paule Latte bedrängt: Ein Mann gibt sich als Journalist aus und will mehrmals mit der 22-Jährigen allein sein. Doch Latte fällt nicht auf die Masche herein. Mitterweile haben die beiden Beautys wieder ihre Ruhe. «Schliesslich wissen die Stalker nicht, wo wir wohnen», so Mooser. Und weiter: «Hoffentlich bleibt das auch so.»

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