Unmoralisches Angebot: Miss-Organisation gibt Fremdgeh-Portal Korb
Aktualisiert

Unmoralisches AngebotMiss-Organisation gibt Fremdgeh-Portal Korb

Beinahe hätte die Suche nach Alina Buchschachers Nachfolgerin losgehen können – beinahe: Die Miss-Organisation verzichtet auf Geld - viel Geld.

von
Lorena Sauter

Die Miss-Schweiz-Wahl steckt in der Krise. Wegen Geldmangels wird dieses Jahr nicht nach der schönsten Schweizerin gesucht, Alina Buchschacher darf ihr Krönchen bis auf weiteres behalten. Jetzt hätte die Wahl gerettet werden und die Schweiz ihre neue Miss küren können: Ein grosses Seitensprung-Portal bot sich der Miss Organisation als neuer Hauptsponsor an – und wollte die notwendigen 300 000 Franken einschiessen. Doch die Missen-Macher lehnten ab.

«Diese Agentur kommt für uns nicht in Frage. Ein Fremdgeh-Portal passt nicht zur Marke Miss Schweiz», sagt Christoph Locher, Leiter der Miss-Schweiz-Wahl, zu 20 Minuten. Die Enttäuschung seitens Angebotsteller ist gross: «Wir haben eine Absage per Mail erhalten – ohne Begründung», so Christoph Kraemer, Manager von Ashley Madison Schweiz.

Während die Agentur die Zurückweisung nicht verstehen kann, zeigt sich Locher optimistisch. Wann Alinas Nachfolgerin gekürt werden wird, ist zwar noch immer unklar. Dennoch gibts einen Lichtblick. «Wir sind in Verhandlung mit mehreren interessierten Sponsoren. Konkret sagen kann ich noch nichts», so Locher.

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