Neuer Veranstalter: Miss-Ostschweiz-Wahl ist gerettet

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Neuer VeranstalterMiss-Ostschweiz-Wahl ist gerettet

Lange war unklar, ob Alessandra Fontanive die letzte Ostschweizer Miss ist. Nun die Erlösung: Die Wahl geht 2016 mit einem neuen Veranstalter weiter.

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taw
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Alessandra Fontanive wurde Mitte April 2015 zur Miss Ostschweiz gewählt. Sie könnte die letzte Miss gewesen sein, falls kein neuer potenter Hauptsponsor gewonnen werden kann. Nachfolgend einige ihrer Vorgängerinnen.

Alessandra Fontanive wurde Mitte April 2015 zur Miss Ostschweiz gewählt. Sie könnte die letzte Miss gewesen sein, falls kein neuer potenter Hauptsponsor gewonnen werden kann. Nachfolgend einige ihrer Vorgängerinnen.

Daniela Bologna
2014: Michelle Schmid ist die direkte Vorgängerin von Fontanive.

2014: Michelle Schmid ist die direkte Vorgängerin von Fontanive.

Lisa Schneider  gewann die Krone 2013.

Lisa Schneider gewann die Krone 2013.

«Wir haben einen neuen Veranstalter für die Wahl gefunden. Ich bin froh, dass es weiter geht», sagt Ralf Huber. Während neun Jahren hat er die Miss-Ostschweiz-Wahl organisiert. Nächstes Jahr wäre es sein Zehnjahres-Jubiläum gewesen. Im Juli dann die Nachricht, dass er die Wahl nicht weiter führen will. Grund dafür war der Ausstieg des Hauptsponsors. Eine abgespeckte Version kam für Huber nicht in Frage.

Kein Neuling

Neuer Veranstalter ist Marcel Weingartner, Chef der Modelagentur Look Model Agency. Weingartner ist auch der alte Veranstalter: Vor 29 Jahren hatte er die erste Miss-Ostschweiz-Wahl durchgeführt. «Nächstes Jahr ist die 30. Ausgabe. Ich konnte nicht zusehen, wie die Wahl einfach stirbt oder jemand das Zepter übernimmt, der keine Ahnung davon hat», sagt Weingartner seine die Gründe, wieder einzuisteigen. Es sei zwar nicht sehr lukrativ, aber eine Herzensangelegenheit. «Wir haben die Wahl vor 30 Jahren ins Leben gerufen und über 20 Jahre lang durchgeführt», so Weingartner. Als es ihm zu viel wurde, habe dann Huber übernommen. Er selbst sei aber immer noch im Hintergrund tätig gewesen. Wenn er an die Anfänge zurückdenkt, hat sich vieles geändert. «Früher war man viel strenger.» So musste man damals noch deutlich grösser sein und ein Schweizer Pass war damals Pflicht. Heute reicht eine Grösse von 165 Zentimetern und die Niederlassungsbewilligung C.

Für die Zukunft ist Weingartner zuversichtlich. «Im Gegensatz zu anderen Miss-Wahlen hat es der Ostschweiz nie an guten Kandidatinnen gemangelt.» Vom Konzept her, wird sich bei der Wahl nicht viel ändern. Auch einen Teil der Sponsoren wird übernommen. Es würden allerdings noch weitere gesucht.

Anmeldungen noch möglich

Für die Wahl 2016 kann man sich noch bis Ende Jahr anmelden.

«Die Castings sind im Januar», so Weingartner. Wo die Wahl und Castings stattfinden ist noch unklar. Bisher hätten sich bereits 70 Kandidatinnen gemeldet. «Wir hoffen auf 100», so Weingartner. Das Wichtigste sei eine sympathische und natürliche Art. «Eine Miss-Wahl ist kein Model-Wettbewerb. Hier hat man auch ohne Top-Figur eine gute Chance, wenn man bei den Leuten gut ankommt.»

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