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Miss Schweiz Christa Rigozzi: La bella ticinesa

15 Schönheiten sind in der Genfer Arena angetreten, um Lauriane Gilliérons Krönchen zu erben. Doch es kann nur eine geben: Die neue Miss Schweiz ist Christa Rigozzi aus dem Kanton Tessin.

15 Schweizer Schönheiten kämpften um den Titel der Miss Schweiz. In verschiedenen Wettbewerben sind sie gegeneinander angetreten - von der Bikini-Parade bis zur eleganten Abendgarderobe wurde nichts ausgelassen.

Die Organisatoren der diesjährigen Wahl haben weder Kosten und Mühen gescheut: Professionelle Tänzer und Artisten, ein hochkarätiges Musikprogramm sowie aufwändige Film-Einspielungen sorgten für eine durchwegs gelungene und abwechslungsreiche Show. Die Sendung aus Genf war prickelnd-erotisch - so viel nackte Haut und Bikinis gab es kaum je an einer Miss-Schweiz-Wahl. Das sah man schon bei der eingespielten Vorstellung der Kandidatinnen: Einzeln sprachen sie einen kurzen Text über sich - während sie sich auf einem drehenden Podest räkelten, nur im Bikini bekleidet.

Die erste schwerwiegende Entscheidung musste bereits nach der ersten Hälfte der Show gefällt werden: Neun Kandidatinnen mussten die Bühne räumen. Ins Halbfinale kamen: Xenia Tchoumitcheva, Fabienne Schliszio, Yvonne Würms, Sabine Heierli, Christa Rigozzi und Clélia Bertolini.

Nach einem kurzen Interview-Teil wurden die drei Finalistinnen bestimmt. Ins Finale kamen: Xenia Tchoumitcheva, Sabine Heierli und Christa Rigozzi. Sabine Heierli sagte, als Miss Schweiz wolle sie der Schweiz zeigen, dass sie auch etwas im Kopf habe. Christa Rigozzi nannte ihre Spontanität als Hauptgrund, und Xenia Tchoumitcheva sagte, sie sei eine starke Persönlichkeit, die ihre Ziele erreichen will - deshalb soll man sie zur Miss Schweiz wählen.

Nach wenigen bangen Minuten wurden die drei Finalistinnen erlöst: Christa Rigozzi aus dem Tessin durfte sich das Krönchen anziehen. Die angehende Kriminologin ist nach Melanie Winiger (1996) die erste Miss Schweiz aus dem Kanton Tessin.

Die neue Miss Schweiz erhält als Hauptpreis einen Personenwagen im Wert von 25 000 Franken. Im Laufe ihrer einjährigen Amtszeit winken der Schönheitskönigin zudem Repräsentationsverträge im Wert von mehr als einer viertel Million Franken.

Auch musikalisch hatte die diesjährige Miss-Schweiz-Wahl einiges zu bieten: Der französische Star Patrick Bruel stellte zwei Songs von seinem neuen Album vor. Die Basler Lovebugs präsentierten ihre zweite Single «Avalon» - live mit der norwegischen Erfolgssängerin Lene Marlin. Dritter Star-Gast war der italienische Sänger Tiziano Ferro. Auch die Kandidatinnen durften sich musikalisch betätigen - sie übten sich im Playback für ein Musik-Video.

Der Preis der «Miss Amitié» ging an Yvonne Würms: Sie war die Beliebteste unter den Missen. Xenia Tchoumitcheva wurde «Miss Photogénique» - sie sieht auf den Foto-Shoots am besten aus. Im Vorfeld wurde Tchoumitcheva nicht nur von der Jury als Favoritin auf den Titel gehandelt: Eine grosse Mehrheit der Leser von 20minuten.ch sah sie bereits als zukünftige Miss Schweiz. Am entscheidenden Abend reichte es ihr dann aber nicht für das Krönchen.

Lauriane Gilliéron gab ihren Titel mit einem lachenden und einem weinenden Auge weiter. Zu Beginn der Sendung erzählte sie, dass sie ihr Miss-Jahr vermissen werde. Es werde ihr fehlen, im Mittelpunkt zu stehen - allerdings freue sie sich auch auf ruhigere Zeiten. Zwar arbeite sie gerne, aber so ein anstrengendes Jahr habe sie noch nie erlebt. Lauriane war die erfolgreichste Miss Schweiz aller Zeiten. Ihr Tipp an die neue Miss: «Nicht immer alles lesen, was in der Zeitung steht - geradeaus schauen und seinen Weg gehen».

Miss Schweiz im eTalk

Am Freitag, 15. September 2006 können Sie bei uns auf www.20minuten.ch um 12 Uhr live mit Christa Rigozzi chatten!

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