Das Geld fehlt: Miss-Schweiz-Wahl 2012 abgesagt
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Das Geld fehltMiss-Schweiz-Wahl 2012 abgesagt

Alina Buchschacher wird die amtsälteste Miss-Schweiz der Geschichte werden: Weil die diesjährige Wahl wegen Geldmangels verschoben werden muss, darf sie ihr Krönchen länger behalten.

Die Miss-Schweiz-Wahl findet in diesem Jahr nicht statt. Es sei den Organisatoren nicht gelungen, die TV-Produktion der Show zu finanzieren, bestätigte der Leiter der Miss-Schweiz- Wahl, Christoph Locher, eine Meldung der «SonntagsZeitung».

Damit behält die amtierende Miss Schweiz, die 20-jährige Alina Buchschacher aus Bern, auch nach ihrem offiziellen Missen-Jahr bis auf weiteres ihr Krönchen. Die Organisatoren suchten jetzt für das nächste Jahr nach einer Lösung, sagte Locher gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Er sei jedoch «zuversichtlich, dass die Wahl im Jahr 2013 durchgeführt werden kann». Ein mögliches Datum könnte bereits der Januar 2013 sein. Ein Kandidatinnen-Casting für die nächste Wahl fand auf jeden Fall am Samstag trotzdem statt. In Erwägung gezogen werde auch eine Wahl ohne Fernsehübertragung, sagte Locher.

Sinkende Einschaltquoten

Die Probleme begannen nach der Miss-Schweiz-Wahl im vergangenen Herbst, als das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) entschied, den Wettbewerb aus dem Programm zu nehmen. Der Zenit sei überschritten und das Bedürfnis einer weiteren Übertragung nicht mehr gegeben, teilte SRF damals mit.

Zum Entscheid beigetragen hatte nach SRF-Angaben der negative Trend bei den Einschaltquoten sowie die sinkende Akzeptanz des Publikums. Die Zuschauerzahlen seien im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gesunken, sagte Bernard Strapp, SRF-Bereichsleiter Show und Events, im September. In der Westschweiz gingen die Zuschauerzahlen sogar um rund 20 Prozent zurück.

Männer bei 3

Zuvor hatte SRF bereits die Mister-Schweiz-Wahl aus dem Programm gekippt. Der Privatsender 3+ gewährte den schönen Männern daraufhin Asyl und unterschrieb mit der Mister Schweiz Organisation einen Dreijahresvertrag.

3+ ist gemäss Locher auch an der Miss-Schweiz-Wahl interessiert. Der Sender hätte jedoch nur einen Teil der Produktionskosten übernommen und den Organisatoren gelang es bis jetzt nicht, die benötigten 400'000 bis 500'000 Fr. für die Übertragung zu beschaffen. (sda)

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