Aktualisiert 01.02.2011 20:12

Miss-Zentral-Schweiz

Missen-Titel soll attraktiver werden

Die Miss-Zentralschweiz-Wahl kommt nicht vom Fleck. Nun soll ein neuer Organisator für mehr Schwung sorgen.

von
Martin Erdmann
Chantal Heggli bei der Wahl zur Miss Zentralschweiz: Ihre Nachfolgerin soll mehr Aufträge bekommen.

Chantal Heggli bei der Wahl zur Miss Zentralschweiz: Ihre Nachfolgerin soll mehr Aufträge bekommen.

16 Einsätze in einem Jahr – eine magere Bilanz für die amtierende Miss Zentralschweiz Chantal Heggli (24). «Über ein wenig mehr Arbeit hätte ich mich nicht geärgert», sagte sie gestern auf Anfrage. Zum Vergleich: Eine Miss Schweiz hat zwischen 400 und 500 Ein­sätze pro Amtsjahr. Jetzt sollen auch die Missen aus der Zentralschweiz mehr Arbeit erhalten. Dafür will der neue Organisator Mark Zehnder sorgen: «Die neue Miss soll mehr Fixtermine bekommen. Schliesslich wird der Titel nicht einfach zum Spass vergeben.» Die nächste Schönheitskönigin kann aber nicht nur mit mehr Aufträgen rechnen. «Sie kriegt auch für ein Jahr ein Auto zur Verfügung gestellt», so Zehnder. Zudem darf sie die Kleider, die sie während der Wahl trägt, behalten. Ausserdem soll das Publikum neu bis kurz vor der Krönung per SMS für die Kandidatinnen abstimmen.

Ein weiteres Ziel von Zehnder ist, dass sich die Miss Zentralschweiz für die Wahl zur Miss Schweiz qualifiziert. Um die Chancen zu erhöhen, wurden extra deren Anmeldekri­terien übernommen. Eine direkte Qualifikation, wie es sie bei der Miss Zürich und Miss Bern gibt, liegt dagegen in weiter Ferne. «Es laufen diesbezüglich keine Verhandlungen», sagt Karina Berger von der Miss-Schweiz-Organisation.

Kein Kandidat bei Mister-Wahl

Die Zentralschweiz wird ihren Mister-Schweiz-Titel nicht verteidigen können: An den Wahlen am 2. April sind keine Kandidaten aus der Region dabei.

«Dafür gibt es keinen speziellen Grund», sagt Mister-Schweiz-Organisator Urs Brülisauer. Es seien zwar viele Bewerbungen aus der Zentralschweiz eingegangen, doch: «Von diesen konnte keine die Kriterien für den Einzug in die Wahl erfüllen», so Brülisauer. Weiter als bis zum Casting für die Region sei leider keiner ­gekommen.

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