Aktualisiert 07.06.2006 20:02

Missen wollen nicht zu Dessous-Shooting

Die Miss-Zürich-Organisation ist verärgert, weil ihre Marke für ein Fotoshooting eines Dessous-Labels missbraucht hätte werden sollen.

Eine PR-Agentur hatte drei Miss-Zürich-Kandidatinnen für ein Shooting in WM-Unterwäsche von Shaved Bodywear angefragt. Dies, obwohl die Miss-Zürich-Organisation zuvor eine Zusammenarbeit abgelehnt hatte.

«Das geplante Fotoshooting hatte bei den Frauen den Eindruck erweckt, dass unsere Organisation damit etwas zu tun hat», erklärt der Miss-Zürich-Verantwortliche André Höhn. Die Kandidatinnen haben sich nun gegen das Shooting entschieden. «Eine bekam sogar Ärger mit ihrem Vater.»

Die Frauen hätten laut Höhn für die gewagten Bilder mit 250 Franken abgespeist werden sollen. Bei der zuständigen PR-Agentur heisst es: «Wir sind daran interessiert, mit Frauen zusammenzuarbeiten, die im Gespräch sind.» Die Marke Miss Zürich habe man aber nicht verwenden wollen.

(san)

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