Mission possible: Bush will mehr Geld für Nasa
Aktualisiert

Mission possible: Bush will mehr Geld für Nasa

Die Mars-Erfolge der Nasa zeitigen Wirkung: US-Präsident George W. Bush will in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde Dollar (1,22 Mrd Franken) ausgeben, um bemannte Missionen zum Mond und Mars vorzubereiten.

Ein entsprechendes Programm wollte der Präsident am Mittwoch in Washington verkünden. Geplant sind der Aufbau einer ständig bewohnten Station auf dem Mond bis spätestens 2020 und die Reise von Astronauten zum Mars schätzungsweise nach 2030, wie es im Vorfeld der Bush-Rede in Regierungskreisen hiess.

Bushs Pläne waren bereits letzte Woche bekannt geworden. Wie es hiess, hat der Präsident bisher eher «grobe» Vorstellungen. Details sollten später ausgearbeitet werden. Ziel sei es, die «Mond- Siedlung» zur Vorbereitung der Mars-Mission und zugleich als Zwischenstation auf dem Weg zum Roten Planeten zu nutzen.

Die eine Milliarde Dollar sollten in einem Zeitraum von fünf Jahren für den Beginn technologischer Entwicklungsarbeiten ausgegeben werden, die sich über viele Jahre erstrecken und zusätzliche hunderte Milliarden Dollar verschlingen könnten.

Ein Teil der Kosten soll durch Umschichtungen im Haushalt der Raumfahrtbehörde NASA abgedeckt werden, so durch die Einmottung der ohnehin betagten Shuttle-Flotte bis 2010. Die Raumfähren kosten die NASA derzeit rund vier Milliarden Dollar im Jahr. (sda)

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