Rumgezicke: Mister Schweiz: Von Freunden zu Feinden
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RumgezickeMister Schweiz: Von Freunden zu Feinden

Einst verstanden sich der neue Mister Schweiz Jan Bühlmann und Vize Stefan Tobler «sehr gut». Das ist vorbei: Nach dem Finale wurde gelästert, was das Zeug hält.

von
cap

Irgendwie erinnerte das Mister-Finale an «Deutschland sucht den Superstar», wo sich die Castingsänger Mehrzad und Menowin ein wahres Hassfinale lieferten. Auch bei Stefan Tobler und Jan Bühlmann merkte man schnell, dass die beiden das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben. Beispiele gefällig? Als Tobler von seinem Einzug in die Top drei erfuhr, ballte er demonstrativ vor Bühlmann die Fäuste und schaute diesen bitterböse an. Als Bühlmann dann zum Mister gekürt wurde, gab es zwar eine kleine, herzlose Umarmung. Als die restlichen Finalisten den Luzerner allerdings auf die Schultern nahmen, wandte sich Tobler schnell wieder ab. Und setzte für den Rest des Abends eine grimmige Miene auf.

An der Afterparty war es schliesslich so, dass Tobler nicht mehr aufhören konnte, gegen den Nachfolger André Reithebuchs zu wettern. Immer wieder wiederholte der Zürcher Vize-Mister: «Das ist doch scheisse.» Gegenüber 20 Minuten meinte Tobler gar: «Jan ist falsch und die Leute am TV haben es nicht gemerkt.» Der aktuelle Mister hingegen reagierte mit einer gewissen Portion Arroganz, meinte selbstbewusst: «Ich habe Stefan nie als Konkurrenz gesehen.»

Die anderen Mister-Finalisten erzählten derweil, dass Tobler und Bühlmann sich auch während den Vorbereitungen aus dem Weg gingen. Und auch bei den TV-Zuschauern macht sich langsam, aber sicher ein Graben auf. Auf 20 Minuten Online stehen die meisten User auf der Seite des Vize-Misters. «Tobler ist schöner», meint etwa Alison. Und User Matthias fügt an: «Der Zeitplatzierte ist schon eher ein Mann.» Wieso die beiden sich nicht mögen, wollen indes weder Tobler noch Bühlmann verraten.

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