Aktualisiert 15.03.2011 01:03

DubaiMister werden männlicher

Die härteste Misterwahl aller Zeiten bringt zwölf schmucke Jungs an ihre Grenzen: In der Wüste kommt es zum Showdown.

von
Bettina Bendiner

Ein hübsches Lächeln reicht nicht mehr: Der neue Schönheitskönig soll stahlhart und männlich sein: «Unser Ziel 2011 ist, die Kandidaten an ihre Leistungsgrenze zu bringen», so Mister-Schweiz-Organisator Urs Brülisauer. Er meint es ernst. Das bekamen die Glorreichen Zwölf in Dubai zu spüren. An einem Nachmittag mussten sie unzählige Treppen in einem Wolkenkratzer hochrennen. «Es war wirklich sehr anstrengend», so Luca Ruch zu 20 Minuten. «Viele waren für ein paar Minuten kaum mehr ansprechbar.» Die Jungs tranken Wasser en masse. «Wir mussten auf dem Weg in die Wüste die ganze Zeit WC-Stopps einlegen», so Luca.

Denn bei 37 Grad, im brennend heissen Sand erwartete sie die nächste Herausforderung, ein Dünen-Rennen durch bleischweren Sand: «Ich bin über die Düne gehechtet und hingefallen», sagt Jonas Lutz. Danach tat ihm der Bauch weh. «Das war sehr kräfteraubend», sagt Jonas Wälti. «Ich habe meinem Kamel das Wasser weggetrunken, deshalb war es im Rennen danach auch so langsam», ergänzt er lachend. Dass die Mister alles geben müssen, freut Urs Brülisauer: «Wir wollten weg vom Catwalk und für mehr Männlichkeit sorgen.» Und weiter: «Ein gutes Gesicht reicht heute halt nicht mehr. Ein Mister Schweiz muss sich durchsetzen können.»

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