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Gino CaviezelMit 27 Jahren so gut wie nie zuvor

Die Schweizer Hoffnungen vor dem Riesenslalom in Adelboden ruhen auf Gino Caviezel – was eine Überraschung darstellt.

von
Marco Oppliger
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Gino Caviezel ist im Schweizer Riesenslalom-Team bisher der konstanteste Fahrer. Deshalb liegen die grössten Hoffnungen für das Rennen in Adelboden auf dem Bündner.

Gino Caviezel ist im Schweizer Riesenslalom-Team bisher der konstanteste Fahrer. Deshalb liegen die grössten Hoffnungen für das Rennen in Adelboden auf dem Bündner.

epa/John G. Mabanglo
«Ich war in den letzten Jahren ab und zu gut in Form, aber brachte es nicht runter. Jetzt bin ich konstanter in die Saison gestartet», sagt der 27-Jährige selbst.

«Ich war in den letzten Jahren ab und zu gut in Form, aber brachte es nicht runter. Jetzt bin ich konstanter in die Saison gestartet», sagt der 27-Jährige selbst.

Keystone/Gian Ehrenzeller
Auf der Piste in Adelboden will Caviezel am Samstag «locker bleiben und Gas geben».

Auf der Piste in Adelboden will Caviezel am Samstag «locker bleiben und Gas geben».

epa/Andrea Solero

Sieben Mal bestritt Gino Caviezel den Riesenslalomklassiker in Adelboden bereits. Und doch ist der Auftritt im Berner Oberland für ihn immer noch speziell: «Der Zielhang ist das Tüpfli auf dem i. Da sind die Beine müde, du musst dich nochmals konzentrieren. Fährst du dann eine gute Zeit, dann brodelt der Hexenkessel.»

Nur ist das so eine Sache mit der guten Zeit in Adelboden. Seit 2008 und dem Sieg von Marc Berthod warten die Einheimischen auf einen Podestplatz. Und nun ist es am Samstag ausgerechnet Caviezel, auf dem die grössten Hoffnungen ruhen.

Dieses Jahr soll's klappen

Der 27-Jährige ist bis anhin der konstanteste Fahrer. Zweimal wurde er Neunter, in Alta Badia auf der aufgeweichten Piste reichte es noch für Rang 17. «Ich war in den letzten Jahren ab und zu gut in Form, aber brachte es nicht runter. Jetzt bin ich konstanter in die Saison gestartet, fühle mich fit und ich bin im fahrerischen Bereich nochmals stabiler geworden», sagt er.

Hinzu kommt, dass Caviezel nun auch Super-G und Kombination fährt. Diese Abwechslung helfe ihm im mentalen Bereich.

Und trotzdem sieht sich der Bündner nicht als Leader dieses stärksten Schweizer Teams seit Jahren. «Wir haben drei, vier starke Fahrer, jeder greift an.»

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«Locker bleiben und Gas geben»

In diesem Winter wartet die Equipe aber noch auf einen Podestplatz, vor Jahresfrist waren es vier. Auf dem Podium standen Marco Odermatt (zwei Mal), Loïc Meillard und Thomas Tumler – nicht aber Caviezel. Er will «locker bleiben und Gas geben». Damit er nicht nur der Konstanteste, sondern bald einmal auch der Schnellste ist.

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