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Nackte und VerrückteMit bewährten Strategien zum 10. Dschungel-Hit

Am 15. Januar schickt RTL zum zehnten Mal Promis in den australischen Dschungel. Es setzt voraussichtlich auch dieses Mal auf ein bewährtes Kandidaten-Schema.

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los

Jahr für Jahr unterhalten, nerven und amüsieren uns zahlreiche Dschungel-Camper während zweier Wochen täglich mit ihren Abenteuern im australischen Dschungel – nächstes Jahr bereits zum zehnten Mal. Am 15. Januar ziehen Mr. Möchtegern, Frau Sexbombe und ihre wilden Freunde in Richtung Down Under und kämpfen um die Gunst der TV-Zuschauer. Zwar dreht sich das Kandidatenkarussell jährlich neu, das Muster bei «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» bleibt aber stets dasselbe. Eine Übersicht:

Durchs Dickicht hoppeln immer wieder Playboy-Häschen. Da wären etwa Claudelle Deckert, Radost Bokel, Indira Weis, Giulia Siegel, Gundis Zambo oder Mariella Ahrens – sie alle liessen parallel zu ihrem TV-Abenteuer in der Männerzeitschrift tief blicken. Aber auch andere Sexbomben wie Michaela Schaffrath alias Gina Wild, Gitta Saxx oder Dolly Buster mischten den Urwald auf.

Viel Haut, wenig Intellekt

Neben nackten Brüsten sorgt der Sender auch für männliche Schönlinge am Bildschirm. Marco Angelini, Rocco Stark, Silva Gonzalez oder Patrick Nuo brachten bestimmt das eine oder andere Frauenherz zum Schmelzen. Okay, Letzterer vermasselte es sich eventuell durch seine Pornosucht-Beichte.

Nicht nur nackte Oberkörper sind gut für die Quote. Auch auf Verrückte ist stets Verlass. Wir erinnern uns: Michael Wendler, Walter Freiwald und Helmut Berger boten fantastische Unterhaltung.

Genauso wie das ältere Semester, das sich immer mal wieder gerne ins Kakerlaken-Paradies mischt. Ingrid Bergen etwa mauserte sich zur Dschungel-Heldin, Rainer Langhans überzeugte mit seinen Hippie-Weisheiten, und Helmut Berger musste gar nichts Aussergewöhnliches tun, er war auch so grandios. Wussten Sie, dass er während seines Aufenthalts von zwei Tagen täglich ein Bier serviert bekam?

Her mit der Krone, äh, Kohle!

Genug von Alkohol und skurrilen Dschungelbewohnern. Es gibt schliesslich stets auch die Normalos. Oder kannten Sie Designer Julian F.M. Stoeckel, Model Nico Schwanz oder Hochzeitsplaner Frank «Froonck» Matthée vor ihrer Teilnahme bei der Reality-Show? Eben.

Anders natürlich Jochen Bendel, Maren Gilzer und Carsten Spengemann. Sie waren einmal bekannt, doch die Betonung liegt auf waren. Dank des Dschungels wurden die Kennt-Ihr-mich-noch-Kandidaten immerhin vielen wieder einmal in Erinnerung gerufen. Ganz ähnlich verhält es sich jährlich mit den armen Schluckern. Die Pleitegeier sozusagen. Es ist kein Geheimnis, dass Daniel Lopes, Martin Kesici, Jazzy Tackenberg und Katy Karrenbauer mit einem grossen Loch im Portemonnaie ins Dickicht zogen. Spannende Geschichten sind bei solchen Kandidaten halt garantiert.

Porno und Raben in Australien

Zu guter Letzt gräbt RTL natürlich auch gerne in der Casting-Show-Kiste. Ob «Germany's Next Topmodel», «Der Bachelor», «Die Bachelorette» oder «DSDS» – Ex-Kandidaten wie Tanja Tischewitsch, Georgina Fleur, Sara Knappik oder Daniel Küblböck sind stets Garanten für Zoff und Zickereien beziehungsweise Top-Quoten.

Übrigens mischten sich mit Patrick Nuo und Raben-Flüsterer Vincent Raven auch schon zwei Schweizer ins deutsche TV-Highlight. Welche bunte Mischung schräger Vögel im Januar die Quoten (voraussichtlich) in die Höhe jagt, zeigt die Bildstrecke.

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