Veli Lampi: Mit Brummschädel im Internet statt in Wales
Aktualisiert

Veli LampiMit Brummschädel im Internet statt in Wales

Statt mit Finnland in Wales sitzt FCZ-Verteidiger Veli Lampi mit einer Hirnerschütterung zuhause vor dem Computer. Sein «Lückenbüsser» ist Ari Nyman, der Abwehrchef des FC Thun.

von
Michael Wegmann

Veli Lampi wird am Samstag vor dem PC sitzen und ­seinen finnischen Teamkollegen die Daumen drücken. «Das WM-Qualifikationsspiel gegen Wales kann ich immerhin im Internet sehen.» Finnland steht vor dem Spiel in Car­diff mit 4 Punkten auf Platz 4 der Gruppe 4. Die Nordeuropäer spielten schon gegen Deutschland (3:3) und in Russland (0:3), dennoch sagt Lampi: «Viele Punkte dürfen wir nicht mehr abgeben.»

Obwohl er gegen Wales gerne verteidigt hätte, hegt er keinen Groll gegen YBs Alberto Regazzoni. «Er hat sich sofort nach mir erkundigt», verrät der 24-Jährige. Vom Zweikampf im FCZ-Strafraum, den Schiedsrichter Laperierre als penaltyreifes Foul taxierte, weiss er nichts mehr, da er beim Aufprall auf den harten Plastikrasen das Bewusstsein verlor. «Als ich wieder zu mir kam, lag ich in der Garderobe», so Lampi. Sein «Foul» habe er später im TV gesehen: «Man sieht, dass ich vor Regazzoni bin und er bei mir einhängt.»

Finnland hat für Lampi den Thuner Ari Nyman aufgeboten: «Vielleicht werde ich am Mittwoch im Test gegen Norwegen dabei sein.»

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