Fiat 500 Hey Google: Mit dem Cinquecento kommunizierst du neu mit Google
Mit dem Google-Sprachassistenten lässt sich etwa rausfinden, wieviel Benzin noch im Tank ist. 

Mit dem Google-Sprachassistenten lässt sich etwa rausfinden, wieviel Benzin noch im Tank ist.

Fiat
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Fiat 500 Hey GoogleMit dem Cinquecento kommunizierst du neu mit Google

Fiat und Google legen ein gemeinsames Sondermodell für den 500 und 500X auf. Die Interaktion mit dem Fahrzeug ist überall möglich – sogar dann, wenn man selbst nicht im Fahrzeug sitzt.

von
Dave Schneider

Vor zehn Jahren hat Tech-Riese Google angekündigt, ein eigenes Auto bauen zu wollen – selbstfahrend, revolutionär gestaltet und natürlich elektrisch angetrieben. Danach haben sich die Pläne mehrfach geändert, bis 2017 das Projekt «Google Driverless Car» endgültig eingestellt wurde. Doch die technische Entwicklung lief weiter: Die 2016 gegründete Tochterfirma Waymo tüftelt weiterhin an autonom fahrenden Autos und testet aktuell in mehreren US-Städten Roboterautos im Alltagseinsatz.

Und auch im Software-Bereich breitet sich Google in der Autowelt aus: Nachdem Volvo als erster Hersteller ein Android-Betriebssystem in einem Serienmodell eingeführt hat, werden bald mehrere Marken nachziehen, darunter Ford, General Motors, der Stellantis-Konzern (u.a. Fiat, Peugeot, Citroën, Jeep) und die Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi. Das Google-Auto hat es hingegen nicht in die Serienproduktion geschafft.

Von aussen sind die «Hey Google»-Modelle an der Zweifarbenlackierung in Gelato-Weiss mit schwarzem Dach erkennbar. 

Von aussen sind die «Hey Google»-Modelle an der Zweifarbenlackierung in Gelato-Weiss mit schwarzem Dach erkennbar.

Fiat
Das Infotainmentsystem kann via App mit integriertem Google-Assistenten Fahrzeuginformationen auf das Smartphone liefern.

Das Infotainmentsystem kann via App mit integriertem Google-Assistenten Fahrzeuginformationen auf das Smartphone liefern.

Fiat
Die Sitzbezüge erinnern mit einer speziellen Grafik an das Logo des Tech-Riesen.

Die Sitzbezüge erinnern mit einer speziellen Grafik an das Logo des Tech-Riesen.

Fiat

Du fragst, der 500 Hey Google reagiert

Nun kommt aber doch noch ein Auto mit «Google» im Namen auf den Markt, wenn auch nur als Ausstattungsvariante. Unter dem Titel «Hey Google» bringt Fiat in Kooperation mit dem US-Tech-Giganten ein Sondermodell für den Fiat 500 und 500X auf den Markt. Deren Infotainmentsystem liefert via Mobile-App «My Fiat» mit integriertem Google-Assistenten Fahrzeuginformationen aufs Smartphone.

Mit dem Sprachbefehl «Hey Google, frag My Fiat...» wird das System aktiviert, um etwa herauszufinden, wo das Fahrzeug geparkt ist, wieviel Benzin noch im Tank ist oder welchen Stand der Tageskilometerzähler anzeigt. Das System kann auch Nachrichten versenden, wenn beispielsweise ein Diebstahlversuch stattfindet, das Auto einen zuvor definierten Bereich verlässt oder eine Geschwindigkeitsbeschränkung überschritten wird.

Design erinnert an Google

Benötigt wird dazu ein Smartphone oder das smarte Display «Google Nest Hub», das mit den Sondermodellen in einem Welcome-Kit mitgeliefert wird. Darüber hinaus bieten die «Hey Google»-Modelle eine exklusive Zweifarblackierung in Gelato-Weiss mit schwarzem Dach, 15-Zoll-Leichtmetallräder sowie einen dunkel ausgekleideten Innenraum mit einem silbrig lackierten Armaturenbrett. Die B-Säulen und die Sitzbezüge erinnern mit einer speziellen Grafik an das Logo des Tech-Riesen. In der Schweiz wird das Sondermodell «Hey Google» für den Fiat 500 und 500X ab 18'790 beziehungsweise 25'440 Franken angeboten.

Deine Meinung

22 Kommentare
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Bürger0

09.04.2021, 22:35

Die Menschen sollten nicht mit ihren Autos reden sondern mit Menschen, diese digitalen Dämonen haben manchen die Sinne geraubt. Hoffentlich kommt der Tag X von das Internet verschwindet und die Menschen wie in den 50 ern mit einander Briefe schreiben, Reden, und in die Augen sehen können, nicht über Schnittstellen !

Unterhalt

09.04.2021, 21:40

Die Unterhaltskosten fallen bei 86 Prozent der E-Autofahrer noch niedriger aus als erwartet. Auch der relativ einfache Umstieg von Verbrennungs- auf Elektromotor erfüllt die Erwartungen von 97 Prozent und damit nahezu allen E-Autofahrern. Das Fahren mit einem Elektroauto wird im Vergleich mit einem Verbrenner von vielen Umfrageteilnehmern als entspannter (74 %) und angenehmer (77 %) empfunden. Beides Gründe, warum 89 Prozent der E-Autofahrer angeben, dass der Umstieg die richtige Entscheidung war.

70 Prozent

09.04.2021, 21:39

Immer mehr Autofahrer denken über einen Umstieg auf die Elektromobilität nach. In Deutschland werden 72 Prozent derjenigen, die derzeit noch mit Verbrennungsmotor unterwegs sind, beim nächsten Mal definitiv oder höchstwahrscheinlich ein Elektroauto kaufen. Dies geht aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts OnePoll im Auftrag von Nissan hervor, für die europaweit 7000 Autofahrer befragt wurden. Aus Deutschland nahmen 500 Autofahrer von elektrisch oder konventionell angetriebenen Fahrzeugen teil. Die Akzeptanz von E-Fahrzeugen in Deutschland liegt auf einem ähnlich hohen Niveau wie in ganz Europa, wo sich 70 Prozent einen Wechsel auf die alternative Antriebstechnik vorstellen können.