Pascal Berger
Publiziert

Mit dem DS7 Crossback wirst du zum Kunstkenner

Du hast keine Ahnung von Kunst? Kein Problem: Hier kommt ein Kunst-Crashkurs mit DS Automobiles und den zehn wichtigsten Kunstwerken aus dem Louvre, die man unbedingt kennen muss.

von
Isabelle Riederer / A&W Verlag
15.12.2020

Ein Besuch im Louvre in Paris gestaltet sich momentan für viele schwierig. Gut, gibt es Alternativen, etwa ein Kunst-Crashkurs im Auto. Natürlich nicht in irgendeinem Auto, sondern in der «Louvre»-Edition des neuen DS7 Crossbacks. Der schicke SUV ist nicht bloss optisch ein echter Hingucker, man kann mit ihm einen Tag im Louvre verbringen – ohne auszusteigen.

Auf in den Louvre mit dem neuen DS 7 Crossback «Louvre». Nicht ganz: Erstmal geht es nach Zug.

Auf in den Louvre mit dem neuen DS 7 Crossback «Louvre». Nicht ganz: Erstmal geht es nach Zug.

Pascal Berger
Dort treffen wir die studierte Kunsthistorikerin Jacqueline Theiler (links).

Dort treffen wir die studierte Kunsthistorikerin Jacqueline Theiler (links).

Pascal Berger
Doch bevor wir uns auf den Weg in den Louvre machen, entdeckt die Kunsthistorikerin bereits ersten optischen Highlights des DS7 Crossbacks.

Doch bevor wir uns auf den Weg in den Louvre machen, entdeckt die Kunsthistorikerin bereits ersten optischen Highlights des DS7 Crossbacks.

Pascal Berger

Insgesamt 184 Kunstwerke können exklusiv im DS 7 Crossback «Louvre» auf dem grossen Touchscreen in der Mittelkonsole angeschaut werden. Ein Podcast versorgt auf Wunsch mit zusätzlichen Informationen zu jedem Kunstwerk. Die studierte Kunsthistorkerin Jacqueline Theiler hat für uns die zehn wichtigsten Kunstwerke des Louvre zusammengestellt, die man einfach kennen muss.

1. «Mona Lisa», Leonardo da Vinci

«Die Mona Lisa von Leonardo da Vinci ist der Klassiker schlechthin und das meistgesehene Werk im Louvre. Steht man einmal vor dem Bild, ist man vermutlich erst mal enttäuscht, weil es kleiner ist als ein A2-Blatt. Was das Bild so einzigartig macht, ist das sanfte und geheimnisvolle Lächeln, ihre Augen, die den Betrachter immer direkt anschauen und der Hintergrund. Dafür hat Leonardo eine eigene Technik entwickelt, die Sfumato. Dabei sieht man keine Linien und Übergänge, es ist alles rauchig-verschwommen.

Durch die sanften Gesichtszüge und das verhaltene Lächeln verkörpert die Mona Lisa die perfekt idealisierte Schönheit. Spannend ist auch, dass 2017 Christie’s das Gemälde ‹Salvatore Mundi› von Leonardo da Vinci versteigert hat. Das Bild ist sozusagen die männliche Version der Mona Lisa und wechselte damals für 450 Millionen Dollar den Besitzer. Seit dieser Versteigerung weiss man noch besser, was der Schätzwert für die Mona Lisa ist: zwischen 700 und 800 Millionen Dollar.

Lustig ist, dass sie 1911 von einem Italiener, der im Louvre arbeitete, geklaut wurde. Der Mann hat sich über Nacht in einem Schrank versteck, am nächsten Morgen nahm er einfach das Bild unter den Arm und spazierte hinaus. Gut drei Jahre blieb das Werk verschwunden, bis der Dieb das Bild einem italienischen Händler angeboten hatte. Er stahl die Mona Lisa, weil er sie zurück nach Italien bringen wollte, dafür würde er in Italien als Held gefeiert und kam gerade mal für ein paar Monate ins Gefängnis. Fun Fact: Napoleon liebte die Mona Lisa so sehr, dass sie vier Jahre lang in seinem Schlafzimmer hing.»

Von Leonardo da Vinci - Cropped and relevelled from File: Mona Lisa, by Leonardo da Vinci, from C2RMF.jpg. Originally C2RMF: Galerie de tableaux en très haute définition: image page, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15442524

2. «Die Hochzeit von Kana», Paolo Caliari

«Dieses Werk ist wohl eines der meistübersehenen Kunstwerke im Louvre und hängt im gleichen Raum wie die Mona Lisa. Mit zehn auf sieben Meter ist dieses Bild riesig. Das macht es auch so toll, man kann in dieses Bild richtig eintauchen und entdeckt jedes Mal etwas Neues.

Auf dem Bild sieht man die biblische Szene, in der Jesus Wasser in Wein verwandelt. Einzigartig an diesem Werk ist, dass jede Figur einen Charakter hat. Fun Fact: Auf diesem Bild sieht man die damalige High Fashion aus Rom.»

 Jan Vermeer - Musée du Louvre, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10289009

3. «Nike von Samothrake»

«Die griechische Skulptur der Nike, der Siegesgöttin, ist eine sehr häufig kopierte Skulptur, unter anderem steht auch eine Kopie in Originalgrösse im Lichthof der Universität Zürich. Der französische Vizekonsul im Osmanischen Reich, Charles Champoiseau, fand 1863 die Fragmente der Nike-Statue, die vor Ort zusammengesetzt und nach Paris gebracht wurden. Bei weiteren Grabungen fand man zwei Finger, den Sockel und den rechten Handteller. Die Suche nach dem Kopf und den Armen blieb bis heute erfolglos.»

Lyokoï88 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39152764

4. «Der sterbende Sklave» / «Der Gefangene», Michelangelo

«Viele kennen die David-Skulptur von Michelangelo in Florenz, weniger bekannt ist hingegen ‹Der sterbende Sklave›. Dabei kann diese Skulptur David in Sachen Erotik und Emotion durchaus das Wasser reichen. Fun Fact: Diese Skulptur war eigentlich für das Grabmal von Papst Julius II. gedacht, doch aus unerfindlichen Gründen wurde sie dort nie aufgestellt.»

Michelangelo, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39051880

5. «Die vier Jahreszeiten», Giuseppe Arcimboldo

«Von diesen vier Bildern gibt es insgesamt drei Serien. Die vier Bilder im Louvre waren eine Auftragsarbeit von Kaiser Maximilian für den Kurfürsten August von Sachsen von 1573, so findet man im Mantel des Winters nicht nur das sächsische Wappen, sondern auch die gekreuzten Meissner Schwerter. Die Jahreszahl 1573 ist in der Schulter des Sommers eingeflochten.

Arcimboldo hat hier je eine der vier Jahreszeiten personifiziert in einem sogenannten Kompositkopf dargestellt. Spannend ist, dass Giuseppe Arcimboldo als Hofmaler ziemlich aus dem Rahmen fiel, doch Kaiser Maximilian war ein grosser Fan seiner fantasievollen Bilder und unterstütze ihn sehr.»

Giuseppe Arcimboldo - Ursprung unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=101710
Giuseppe Arcimboldo - Ursprung unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=101710
Giuseppe Arcimboldo - Ursprung unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=101710

6. «Der Tod der Jungfrau Maria», Michelangelo Merisi Caravaggio

«Michelangelo Caravaggio ist einer meiner Lieblingsmaler. Das Bild «Der Tod der Jungfrau» war eine Auftragsarbeit für eine Kapelle in Trastevere in Rom des Karmeliter Ordens. Als das Bild fertig war, haben sie es aber abgelehnt. Warum? Weil es im Grundsatz gegen alles verstösst, was dem Klerus heilig war. Es war der Kirche schlichtweg zu vulgär.

Dazu gehören die nackten Füsse der toten Jungfrau Maria, ein absoluter Affront für die Kirche. Auch die Haltung der toten Maria stiess dem Klerus sauer auf. Und die Apostel, die um die tote Jungfrau herumstehen, sehen aus wie arme Bauern, auch das hat dem Klerus überhaupt nicht gefallen. Caravaggio war zu seiner Zeit ein Rebell, hat ständig mit Tradition gebrochen und wollte nicht einfach alles ‹schön› malen. Das war der Kirche und dem Klerus natürlich ein Dorn im Auge.»

Michelangelo Merisi da Caravaggio - Web Gallery of Art:   Abbild  Info about artwork, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15494133

7. «Die Venus von Milo» / «Aphrodite»

«Die griechische Statue der Venus von Milo zählt ebenfalls zu den wichtigsten Kunstwerken der Welt. Leider weiss man über die Dame kaum etwas. Interessant ist, dass die Masse der Venus von Milo 90x70x93 sind! Folglich hatten die Griechen schon zu hellenistischen Zeiten eine klare Vorstellung der perfekten Frau.»

Jastrow (2007), Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1999030

8. «Der Falschspieler mit dem Karo-Ass», Georges de la Tour

«Dieses Bild ist grossartig. Es zeigt eine Szene eines Kartenspiels, wobei man den Betrüger sofort erkennt, da er hinter dem Rücken zwei Asse versteckt. In der Mitte sieht man eine Kurtisane und daneben stehend eine Magd. Am rechten Rand ist ein opulent gekleideter Jüngling.

Betrachtet man jetzt genau die Blicke des Betrügers, der Magd und der Kurtisane, merkt man, dass die drei miteinander unter der Decke stecken und den reichen Jüngling gerade vollständig ausnehmen. Fun Fact: Zwar war das Glückspiel im 17. Jahrhundert verboten, aber in adligen Kreisen wurde es toleriert. Zudem glaubt man, dass hier ein Vorläufer von Black Jack gespielt wurde.»

Georges de la Tour, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2481840

9. «Die Spitzenklöpplerin», Jan Vermeer

«Diese Bild ist allein schon wegen seiner Grösse einmalig. Es ist 24,5 x 21 Zentimeter gross, also kleiner als ein A4-Blatt, und damit das kleinste Bild von Jan Vermeer. Steht man vor dem Bild, muss man so nah ran gehen, um all die Feinheiten zu entdecken, dass man sich als Betrachter beinahe in die Rolle der Spitzenklöpplerin und ihr filigranes Handwerk hineinfühlen kann. Sozusagen Erlebniskunst auf höchstem Niveau.»

 Jan Vermeer - Musée du Louvre, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10289009

10. «Das Floss der Medusa», Théodore Géricault

«Dieses Bild hat damals einen riesigen Skandal ausgelöst. Es zeigt die wahre Katastrophe des Schiffs Medusa, das 1816 auf dem Weg in den Senegal in Not geraten ist. Zuvor hatte England die während der Napoleonischen Kriege besetzte westafrikanische Kolonie Senegal an Frankreich zurückgegeben. Deshalb schickte die Regierung eine Flotte mit vier Schiffen und unzähligen Beamten in den Senegal.

Die Fregatte Medusa gehörte ebenfalls diesem Konvoi an und stand unter dem Kommando eines Kapitäns, der kaum Erfahrung auf See hatte. Und so lief die Medusa auf Grund und die rund 400 Passagiere mussten sich gerade mal auf sechs Beiboote verteilen. Weil das aber zu wenig war, wurde ein Floss gebaut, das von den Beibooten gezogen wurde. Jedoch kappte ein Passagier das Verbindungsseil und so trieb das Floss mit 149 Personen rund 10 Tage auf offener See. Zwar konnten noch 15 Personen gerettet werden, doch überlebt haben nur fünf.

Dieser Vorfall war eine absolute Katastrophe und die französische Regierung hätte ihn am liebsten vergessen. Doch drei Jahre später hat Géricault dieses Bild gemalt. Es wird übrigens gemunkelt, dass auf dem Floss Kannibalismus herrschte.»

Théodore Géricault, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17456087

Warst du bereits selber im Louvre? Was hat dir dort am besten gefallen? Hast du sogar bereits eines dieser Kunstwerke gesehen? Verrate es uns in den Kommentaren.

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34 Kommentare
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Illumination

16.12.2020, 22:06

Der im Artikel erwähnte Neupreis CHF 79`000 wirft Fragen auf - auch bei mir.. Offenbar handelt sich bei der limitierten Sonderedition technisch um das Plug-in-Hybrid-Modell mit Benzin R4/1,6 l + Elektromotor/300 PS max. Systemleistung/max. Systemdrehmoment 520 Nm, elektr. Allradantrieb und 8-Gang-Automatikgetriebe - rein elektr. Reichweite bis 57 km/WLTP.. Dabei Fahrzeug basierend auf Top-Ausstattung "Grand Chic", u.a. mit Active-LED-Vision (adaptive Strassenausleuchtung), Active Scan Suspension (adaptives Fahrwerk in Echtzeit), DC Connectet Pilot (teilautonomes Fahren), Massagesitze in Nappaleder mit Heiz-/Kühlfunktion - sowie ein Jahr lang uneingeschränkten/kostenlosen Zugang zu den Sonder- und Dauerausstellungen des Louvre und Eugéne-Delacroix-Museums, sowie Angebote für mehr als hundert weitere Museen.. Ob dies alles und mehr - und über Kunst-Interessierte hinaus - den "selbstbewussten" Fahrzeug-Neupreis rechtfertigt, möchte ich hier nicht werten...

Unabhängigkeit

16.12.2020, 17:24

Bei E-Autos geht es nicht alleine nur um weniger CO2, sondern auch darum, endlich von den Ölstaaten unabhängig ⛽️ zu werden. Die Tankfüllung also im Inland produzieren ☀️ und den Geldfluss 💵 dadurch bei uns in der Schweiz 🇨🇭 behalten. Somit ein weiteres gutes Argument für die Elektromobilität. Das Geld 💰 für die Betriebskosten bleibt somit mehrheitlich in der Schweiz.

Alfmann

16.12.2020, 13:27

Wieso sind die Bildschirme eigentlich im Querformat? Das meiste, was angezeigt wird, ist doch Hochformat (die Mona Lisa auch…)? Und beim Navi will ich so weit wie möglich in die Ferne gucken, was interessiert mich, was links und rechts von meiner Route passiert?