Schnell wie der Blitz: Mit dem Magnetzug durch die Romandie
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Schnell wie der BlitzMit dem Magnetzug durch die Romandie

Ein Zürcher Ingenieur will Genf und Lausanne mit einer neuartigen Bahn verbinden. Mit derselben Idee kommt er in der Deutschschweiz bisher nicht voran.

von
job
Magnetschwebebahn in Shanghai: So möchte Ingenieur Niklaus König Genf mit Lausanne verbinden

Magnetschwebebahn in Shanghai: So möchte Ingenieur Niklaus König Genf mit Lausanne verbinden

Der Zürcher Ingenieur Niklaus König schlägt vor, die beiden welschen Metropolen Genf und Lausanne mit einer Magnetschwebebahn zu verbinden, wie sie bereits in Shanghai existiert. Die Reisezeit würde von über 30 Minuten auf 10 Minuten fallen, berichtet «Le Temps». SwissRapide Express (SRE) Ouest soll das Vorhaben heissen. Als Geldgeber würden Private auftreten.

Niklaus König ist Präsident und CEO der SwissRapide AG. Mit seiner Firma will er aber nicht nur Genf und Lausanne durch eine Magnetschwebebahn verbinden, sondern auch Bern und Zürich. Das Vorhaben soll bereits weit gediehen sein. König verfüge über ein Budget von 9,7 Millionen Franken, schreibt «Le Temps». Auch Kontakte zum Bund und zur SBB bestünden bereits.

Sogar die Ticketpreise stünden schon fest. König will für eine einfache Fahrt 40 Franken verlangen. Damit unterbietet er sogar den momentanen Tarif der SBB; dieser beträgt 43 Franken.

Ist Königs ambitiöses Projekt vielleicht deshalb ins Stocken geraten? Es stecke nämlich in der Sackgasse, will «Le Temps» wissen. Bund und SBB trieben ihre eigenen Projekte zur Verbesserung der heutigen Linie Bern-Zürich voran.

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