Ministertreffen: Mit dem Nachbarn Kriminelle bekämpfen

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MinistertreffenMit dem Nachbarn Kriminelle bekämpfen

Kriminelle nutzen die Grenzregion zwischen der Schweiz und Frankreich immer wieder als Rückzugsgebiet. Die beiden Nachbarländer wollen grenzüberschreitende Kriminalität nun stärker bekämpfen.

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Justizministerin Simonetta Sommaruga und Frankreichs Innenminister Manuel Valls wollen die grenzüberschreitende Kriminalität stärker bekämpfen. Am Freitag trafen sie sich in Genf zu einem Arbeitsgespräch.

Justizministerin Simonetta Sommaruga und Frankreichs Innenminister Manuel Valls wollen die grenzüberschreitende Kriminalität stärker bekämpfen. Am Freitag trafen sie sich in Genf zu einem Arbeitsgespräch.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat sich am Freitag mit Frankreichs Innenminister Manuel Valls zu einem Arbeitsgespräch in Genf getroffen. Im Zentrum stand die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität. Die beiden Seiten beabsichtigen, noch stärker auf diesem Gebiet zu kooperieren.

Obwohl die Kriminalität im Kanton Genf im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen sei, würden Kriminelle die Grenzregion weiterhin als Rückzugsgebiet nutzen, teilte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) mit.

Nicht nur Kriminalität ein Thema

Sommaruga und Valls bekräftigten deshalb ihren Willen, den gemeinsamen Kampf gegen die Kriminalität zu verstärken.

Weitere Themen waren der Vollzug des Dublin-Verfahrens mit Frankreich und die Armutsmigration innerhalb Europas. Am Treffen nahmen auch die Waadtländer Staatsrätin Jacqueline de Quattro und der Genfer Staatsrat Pierre Maudet teil. (hit/sda)

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