Mit dem Personal-Coach die Fitness nachhaltig steigern
Aktualisiert

Mit dem Personal-Coach die Fitness nachhaltig steigern

Anita Holdener Abegg und Christian Abegg haben ihre Bürojobs vor sieben Jahren an den Nagel gehängt. Seitdem sind sie mit Erfolg in der boomenden Wellness-Szene tätig.

von
Gabriel Aeschbacher

Kaum ein Tag, an dem einem nicht eine schlanke, attraktive Person entgegen lächelt und irgendein Wunderangebot auf dem Weg zur Traumfigur anpreist. Doch hat bei weitem nicht jedes Angebot einen seriösen Hintergrund. Für sich und seine Partnerin Anita Holdener Abegg legt Chrigi Abegg die Hand ins Feuer. Zum einen blicken die beiden nun auf sieben Jahre Selbstständigkeit zurück. Zum anderen leben sie ihre Überzeugung selber vor.

Es war im November 1999, als Chrigi Abegg mit Sport und ausgewogener Ernährung Körpergewicht in Form von Muskulatur aufbauen konnte. Abegg wollte die Leistung im Sport steigern und die Regenerationszeit verkürzen, aber auch etwas für sein Immunsystem tun. Der nachhaltige Erfolg gibt dem Jungunternehmer recht. Auch deshalb, weil er nicht nur auf einer Schiene fährt. Zu seinem Angebot gehören auch Personal-Trainings und Laktat-Tests, die der optimalen Trainingsdosierung dienen. Mittlerweile ist auch Anita Holdener Abegg ins Tagesgeschäft eingebunden, ohne allerdings ihren angestammten Job als Hochbauzeichnerin verlassen zu haben. Dort ist sie nach wie vor zu 40 Prozent tätig.

Was beruflich floriert, hat inzwischen auch in der Liebe gefunkt: Seit letzten September sind die beiden ein Ehepaar. Aber warum denn hat Abegg den bequemen Bürosessel gegen das unsichere Leben als Jungunternehmer eingetauscht? „Ich hatte einfach die Schnauze voll", erinnert sich der heute 33-Jährige. „Dieser nine to five Job hat mich angeödet", sagt er im Rückblick – und meint, dass der Entscheid, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen das Beste war, das ihm passieren konnte.

„Zwischendurch kann ich es mir sogar leisten, nachmittags um 14 Uhr meine Laufschuhe zu schnüren und eine Runde joggen zu gehen". Seine umgängliche Art hilft ihm auch bei der Akquisition von Neukunden. Ein Unterfangen, das noch immer zum täglichen Business gehört, denn nur auf die Stammkunden abzustellen, wäre zu einseitig. Abegg und Holdener profitieren davon, dass das Gesundheitsbewusstsein in letzter Zeit stark zugenommen hat.

Diese Tatsache verbinden sie mit der Hoffnung, dass sie auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten über die Runden kommen. Das grosse Geld ist, ganz im Gegensatz zu anderen Jungunternehmern, allerdings nicht die Triebfeder von Abegg und Holdener. „Wichtig sind uns Unabhängigkeit und die Gewissheit, Produkte anbieten zu können, von denen wir selber zu hundert Prozent überzeugt sind", betonen beide unisono.

Umfrage: Achten Sie auf Ihre Ernährung?

Michi, 37, Schwyz

Ich treibe viel Sport und achte auf meine Ernährung, bei der Früchte und Gemüse eine wichtige Rolle spielen. Ich esse aber zum Beispiel auch nur Vollkorn-Teigwaren. Zudem nehme ich mir vor, nur moderat Alkohol und Nikotin zu konsumieren. Wichtig ist natürlich auch die tägliche Bewegung.

Markus, 47, Zug

Ich spiele seit längerer Zeit nicht mehr aktiv Fussball, was sich nachteilig auf mein Gewicht ausgewirkt hat. Entsprechend müsste ich mich heute mehr bewegen, was aber nicht immer gelingt. Ausserdem kocht meine Frau so gut, dass es einfach schwierig ist, dabei allzu sehr auf die Ernährung zu achten.

Lucia, 51, Unterägeri

Ich verzichte auf Schweinefleisch und achte, wenn immer möglich, auf Qualität vor Quantität. Gemüse und Salat esse ich fast immer, manchmal aber in zu kleinen Portionen. Dafür bemühe ich mich beim Brot, mehr dunkles als helles zu essen: Mein Favorit ist das Dinkelbrot!

Michèle, 27, Luzern

Ich arbeite in der Gastronomie, esse in den kurzen Pausen zu schnell und vor allem zu ungesund. So mag ich zum Beispiel kein Gemüse und von den Früchten esse ich nur wenige. Am liebsten mag ich Meringue und Beeren. Da meine Mutter jüngst gesundheitliche Probleme hatte, will ich mir vornehmen, im neuen Jahr ausgewogener zu essen.

Cyrill, 34, Flims

Wir sind eine Familie mit drei Kindern und müssen auch auf das Budget achten. Biologische Produkte kommen für uns deshalb nicht in Frage. Meine Frau achtet dennoch auf gesunde Ernährung; Früchte und Gemüse kommen bei uns jeden Tag auf den Tisch. Den Kindern zuliebe schalten wir manchmal auch einen Stopp bei McDonald's ein.

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