Nati-Neuling Walser: Mit dem Transfer nach Davos den Turbo gezündet
Aktualisiert

Nati-Neuling WalserMit dem Transfer nach Davos den Turbo gezündet

Samuel Walser debütiert am Deutschland-Cup gegen mit der Nati. Vieles deutet darauf hin, dass er früher oder später zur Stammkraft wird.

von
Marcel Allemann

Samuel Walser gehört mit Lukas Meili, Anthony Huguenin und Reto Schäppi zu den vier Nati-Neulingen. «Als Sean Simpson mich anrief, bin ich im ersten Moment ein wenig erschrocken, aber natürlich habe ich mich unheimlich gefreut», erzählt der 21-jährige Stürmer.

Für seine Feuertaufe am Deutschland-Cup hat sich der Solothurner vorgenommen, «meinen Job gut zu erledigen und meinen Block so zu stärken». Denn schliesslich sollen die Länderspiele von diesem Wochenende nicht seine einzigen bleiben: «Ich hoffe schon, dass ich eines Tages eine WM oder Olympische Spiele bestreiten kann.»

«Ich musste etwas verändern»

Die Voraussetzungen dafür sind gegeben, denn Walser ist ein junger Center moderner Prägung und solche gibt es nicht wie Sand am Meer. Als 18-Jähriger debütierte er bei Kloten in der NLA und hinterliess sogleich seine Spuren. Letzte Saison wurde sein Aufstieg dann aber gebremst, mit den Klotener Irrungen und Wirrungen stagnierte auch Walser.

«Ich konnte nicht mehr Fortschritte erzielen, wie ich mir das vorgenommen ­hatte. Mir wurde klar, dass ich etwas verändern muss.» Gesagt, getan. Walser wechselte zum HC Davos. Der Transfer erwies sich als Turbobooster für seine Karriere, er hat einen bärenstarken Saisonstart hingelegt.

In Davos fühlt er sich als junger Spieler am richtigen Ort: «Ich bin noch immer in einer Phase, in der ich täglich viel dazulerne – natürlich durch Trainer Arno Del Curto, aber auch die älteren Spieler wie Reto von Arx und Sandro Rizzi.» Nun zeigt Walser erstmals in der Nati, was sie ihm beigebracht haben.

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