Aktualisiert 31.07.2019 12:35

Nachspielzeit

Mit dem VAR wäre der FCB wohl ausgeschieden

Ein Foul von Silvan Widmer im Strafraum bleibt ungeahndet. Glück für Basel. In der CL-Quali wird der VAR nicht eingesetzt.

von
kvo

Es läuft die Nachspielzeit im Spiel des FC Basel gegen PSV Eindhoven. Der FCB führt mit 2:1 und will den Vorsprung über die Zeit retten. Eindhoven unternimmt alles, um noch ein letztes Mal vors gegnerische Tor zu kommen, als Silvan Widmer in Strafraumnähe zu einem Tackling ansetzt und in die Beine seines Gegenspielers grätscht. Freistoss – klare Sache. Das bedeutet grosse Gefahr für den FCB. Denn im Hinspiel erzielte der PSV in der Nachspielzeit den Siegtreffer zum 3:2 nach einem stehenden Ball. Auch am Samstag zeigten sich die Basler anfällig auf ruhende Bälle. Das 1:0 durch Cedric Itten fiel nach einem Eckball.

Dieses Foul von Silvan Widmer führt zum Freistoss in der Nachspielzeit. (Video: Teleclub)

Auch dieses Mal wird es gefährlich. Widmer reisst Luckassen im Fünfmeterraum zu Boden. Er schaut dabei nicht einmal zum Ball, beschäftigt sich ausschliesslich mit seinem Gegenspieler. Glück für den FCB – die Schiedsrichter übersehen die Szene. Da in der Champions-League-Qualifikation der VAR nicht zum Einsatz kommt, bleibt dieses klare Foulspiel ohne Folgen für Widmer und den FCB.

In der ersten Halbzeit hätte Schiedsrichter Fabio Verissimo auch auf Penalty für die Basler entscheiden können, als Ajeti nach einem Zweikampf zu Fall kam. Obwohl auch in der Wiederholung nicht klar zu erkennen ist, wo genau und ob überhaupt ein Foulspiel stattgefunden hat. Denn der Zweikampf begann ausserhalb des Strafraums und beide Spieler kamen im Strafraum zu Fall.

«Wir sind happy.» Fabian Frei gibt sich nach dem Spiel gegen Eindhoven zufrieden. (Video: Eva Tedesco)

Die strittigen Szenen ändern jedoch nichts an der Tatsache, dass sich der FCB mit dem 2:1-Sieg für seinen mutigen, kämpferisch starken Aufritt belohnt hat und weiter von den Champions-League-Millionen träumen darf.

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