Aktualisiert 08.12.2008 14:16

Mörgeli-UnfallMit der Axt Mörgeli zu Hilfe geeilt

Um sich Zugang zum Auto des verunfallten Christoph Mörgeli zu verschaffen, brach ein Anwohner die Scheibe einer Hintertüre des Fahrzeugs mit einer Axt auf. Denn das Auto des SVP-Nationalrats war durch die automatische Sicherheitssperre verriegelt.

«Es gab einen Riesenklapf», erklärt Anton L. (Name der Redaktion bekannt) gegenüber 20 Minuten Online, «ich habe sofort die Nummer 144 angerufen». Der Anwohner rannte danach zu dem verunfallten schwarzen Rover, um erste Hilfe zu leisten. «Ich versuchte, die Türen zum Fahrzeug zu öffnen, aber alles war zu.» Grund war, dass beim Auto des Nationalrats die Sicherheitsverriegelung offenbar aktiviert war. Keine der Türen liess sich öffnen.

Mörgeli war bewusstlos

L., der früher bei der freiwilligen Feuerwehr war, sah Mörgeli auf dem Vordersitz liegen. «Er war bewusstlos und lag auf der Seite». L. hatte den Nationalrat nicht erkannt. Der Airbag war nicht aufgegangen.

Er rannte zurück ins Haus: «Ich holte meine Feuerwehraxt». Damit traktierte er die Scheibe einer Hintertüre des Fahrzeugs, um sich Zugang zu verschaffen. In diesem Moment traf die Feuerwehr ein. Sie schnitt das Dach des Autos auf. So konnte Mörgeli fachgerecht geborgen werden.

Keine gefährliche Stelle

Wundern tut sich mehrere Anwohner über den Ort des Unfalls. Eigentlich ist dies kein gefährlicher Ort. «In den Kurven ist es gefährlich, aber hier im geraden Stück?», sagt eine ältere Frau.

(ann/voi)

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