Fischer gibt Aufgebot bekannt – «Bereit zur Revanche» – so tritt die Eishockey-Nati bei Olympia an
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Fischer gibt Aufgebot bekannt«Bereit zur Revanche» – so tritt die Eishockey-Nati bei Olympia an

Am Dienstagnachmittag verkündete Eishockey-Nati-Trainer Patrick Fischer, mit welchen Spielern die Schweiz die Olympischen Spiele in Peking bestreiten wird.

von
Florian Gnägi
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Hockey-Nati-Trainer Patrick Fischer hat entschieden, mit welchen Spielern die Schweiz in Peking an den Start gehen wird.

Hockey-Nati-Trainer Patrick Fischer hat entschieden, mit welchen Spielern die Schweiz in Peking an den Start gehen wird.

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Das olympische Hockeyturnier startet für die Schweiz am 9. Februar gegen Russland.

Das olympische Hockeyturnier startet für die Schweiz am 9. Februar gegen Russland.

Pascal Muller/freshfocus
Beim Dreiländerturnier in Visp konnte die Eishockey-Nati im Dezember zuletzt etwas Selbstvertrauen tanken.

Beim Dreiländerturnier in Visp konnte die Eishockey-Nati im Dezember zuletzt etwas Selbstvertrauen tanken.

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Darum gehts

Etwas mehr als drei Wochen, bevor die Schweiz in Peking beim olympischen Eishockeyturnier gegen Russland das erste Mal auf dem Eis steht, verkündete Nati-Coach Patrick Fischer das endgültige Aufgebot. Im Kader mit dabei sind 25 Akteure, die zusammen auf 1603 Länderspieleinsätze und 21 Olympia-Teilnahmen kommen.

Spitzenreiter ist dabei Stürmer Andres Ambühl, der in Peking 2022 nach Turin 2006, Vancouver 2010, Sochi 2014 und Pyeongchang 2018 bereits seine fünften Olympischen Spiele absolviert. Für Verteidiger Raphael Diaz werden es die vierten Spiele, während Yannick Weber, Denis Hollenstein und Simon Moser jeweils zum dritten Mal an einem Olympischen Turnier teilnehmen.

Kader der Schweizer Eishockey-Nati in Olympia

Fischer ist heiss auf Revanche für 2018

«Wir sind eine eingespielte, verschworene Truppe, die mit riesigem Commitment auf das gleiche Ziel hinarbeitet. Die Spieler sind mit unserer Philosophie und unserem System bestens vertraut. Ich bin absolut überzeugt von dieser Mannschaft und sehr zuversichtlich, dass wir eine gute Mischung aus Erfahrung und Spielwitz gefunden haben», liess sich Nati-Coach Patrick Fischer in einer Medienmitteilung des Verbandes zitieren.

In einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag sprach Fischer dann nochmals über seine Kadernominationen und über das anstehende Highlight in Peking. «Wir haben eine starke, gewachsene Mannschaft zusammen und sind auch in der Breite gut aufgestellt. Jeder ist voll motiviert, für unser Land zu spielen».

Der 46-Jährige betonte noch einmal die Zielsetzung, bei der die Schweiz die Halbfinalqualifikation anpeilt. «In Pyeongchang hatten wir vor vier Jahren sehr gelitten, nun sind wir bereit zur Revanche anzutreten», so Fischer. Bei den vergangenen Olympischen Winterspielen 2018 scheiterte die Nati nämlich schon im Viertelfinal an Deutschland.

Keine NHL-Stars in Peking mit dabei

Bereits kurz vor Weihnachten verkündete die NHL, dass ihre Stars für Peking keine Freigabe erhalten. Dies, weil wegen der Coronapandemie schon zu viele Partien in der besten Liga der Welt verschoben werden mussten. In Chinas Hauptstadt wird die Schweiz bei Olympia in der Gruppe B antreten und es neben den Russen dabei noch mit Tschechien und Dänemark zu tun bekommen.

Das letzte Testspiel vor Olympia absolvierte die Eishockey-Nati bereits im abgelaufenen Jahr beim Dreiländerturnier in Visp. Mitte Dezember siegte das Team von Patrick Fischer gegen die Slowakei mit 3:2 und konnte dabei mit einer überzeugenden Leistung, Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben in Peking und die im Mai anstehende Weltmeisterschaft in Finnland sammeln.

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