BVB testen Desinfektionssystem: Mit diesem Gerät werden in Basel jetzt Pendler desinfiziert
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BVB testen DesinfektionssystemMit diesem Gerät werden in Basel jetzt Pendler desinfiziert

Seit Montag testen die Basler Verkehrsbetriebe ein aktives Desinfektionssystem im Bus. Dieses soll Viren, Bakterien sowie Pilze im Raum durch Wasserstoffperoxid zerstören. Auch Bernmobil und die Zürcher Verkehrsbetriebe sind daran interessiert.

von
Alexia Mohanadas
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Ab Montag sollen drei solche Geräte in einem Bus Viren, Bakterien und Pilzen den Kampf ansagen. Die Rede ist vom aktiven Desinfektionssystem der BVB, das nun getestet wird.

Ab Montag sollen drei solche Geräte in einem Bus Viren, Bakterien und Pilzen den Kampf ansagen. Die Rede ist vom aktiven Desinfektionssystem der BVB, das nun getestet wird.

Basler Verkehrs-Betriebe (BVB)
Auch die BLT präsentiert ihre Lösung: Sie hat bereits Busse  mit einer hochwirksamen Filtertechnik zum Schutz vor Viren ausgerüstet. 

Auch die BLT präsentiert ihre Lösung: Sie hat bereits Busse mit einer hochwirksamen Filtertechnik zum Schutz vor Viren ausgerüstet.

Baselland Transport AG
Die Filter reinigen die Luft schon jetzt in allen Bussen der BLT.

Die Filter reinigen die Luft schon jetzt in allen Bussen der BLT.

Baselland Transport AG

Darum gehts

  • Ab Montag testet die BVB ein aktives Desinfektionssystem im Bus.

  • Dieses soll Viren, Bakterien sowie Pilze durch Wasserstoffperoxid zerstören.

  • Nach Auswertung des gesamten Tests wird entschieden, ob das System auch in weiteren Fahrzeugserien eingesetzt wird.

Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) testen als erstes Verkehrsunternehmen der Schweiz ein aktives Desinfektionssystem. Wie die BVB mitteilte, soll es gegen Viren, Bakterien sowie Pilze wirken und für ein besseres Raumklima sorgen. Ab Montag soll das aktive System bereits in einem Bus zum Einsatz kommen. Im Deckenbereich des Fahrzeuges sind drei Geräte angebracht, die durch eine verteilende Wirkung von Wasserstoffperoxid im Raum funktionieren.

«Es entsteht eine Zirkulation, bei dem die Viren und Bakterien im Raum durch Wasserstoffperoxid erschwert werden, sodass sie nach unten auf die Oberflächen sinken», erklärt Björn Iten, Projektleiter der BVB. So werden nicht nur die Luft, sondern auch die Sitzflächen, Ablagen oder die Haltestangen desinfiziert.

Keine gesundheitlichen Bedenken

Der Stoff sei für Menschen unschädlich und es bestehen keine gesundheitlichen Bedenken. «Wir werden auch mit dem Gesundheitsdepartement Wasserstoffperoxid-Messungen durchführen, um so nachzuweisen, dass die Konzentration für die Gäste sowie den Fahrer ungefährlich sind», versichert Itin.

Nach der Testphase werden Daten der Messungen ausgewertet. Allenfalls kann es auch zu Anpassungen kommen, bevor es zu einem zweiten Test in einem Flexility-Tram kommt. Nach Auswertung des gesamten Tests werde entschieden, ob das System auch in weiteren Fahrzeugserien eingesetzt werde.

Auch BLT präsentiert eine Lösung

Am Desinfektionssystem sind auch Bernmobil und die Zürcher Verkehrsbetriebe interessiert, die sich am Basler Test beteiligen. Auch das Baselbieter Partnerunternehmen der BVB, die Baselland Transport AG begrüsst den Test. Allerdings sei die BLT schon einen Schritt weiter, wie das Unternehmen am Montagnachmittag mitteilte. In den Bussen der BLT kämen schon jetzt hochwirksame Virenfilter zum Einsatz. Bis Ende Mai 2021 werden nun auch die Lüftungsanlagen sämtlicher Tangotrams mit neuen
Hochleistungsfiltern ausgestattet sein.

Deine Meinung

74 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Aprilia

31.03.2021, 16:34

Was haben wir Morgen für ein Datum?? Alles klar.

SBB

31.03.2021, 11:18

Wir haben den gleichen Effekt mit positiver Energie aufgeladenen Bergkristallen erreicht und werden zukünftig alle Reisenden schützen.

Daniel kyburz

31.03.2021, 10:37

Es gibt auch einen nasenspray auf dieser Basis. Soll sehr gute Resultate liefern. Wird bis jatzt totgeschwiegen und die Experten reden von unvollständiger datenlage. Wie war das nochmal mit dem impfstoff? Nasenspray natürlich nicht erwünscht. Wahlscheinlich zu billig und mit den nicht gebrauchten impfdosen koennte man die Tamiflu Berge zudecken.