Brittany Murphy 1977-2009: «Mit diesem Gerücht kann ich gleich aufräumen»
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Brittany Murphy 1977-2009«Mit diesem Gerücht kann ich gleich aufräumen»

Simon Monjack, Witwer der verstorbenen Hollywood-Schauspielerin Brittany Murphy, spricht erstmals über den Gesundheitszustand seiner Frau vor ihrem Tod, über Drogen- und Magersucht-Gerüchte – und erklärt, weshalb er keine Autopsie wollte.

von
obi

Britanny Murphys Ehemann Simon Monjack sprach gestern zum ersten Mal in der TV-Sendung «Access Hollywood» über den Tod seiner Frau. Der Drehbuchautor spricht nun weiter – diesmal mit dem US-Magazin «People», wobei es ihm offenbar ein Anliegen war, mit diversen Gerüchten ein für alle Mal aufzuräumen.

Monjack zum Gerücht, dass Brittany an Magersucht litt: «Es ist wahnsinnig. Sie war schlank, aber das war nun mal ihre natürliche Physis. Sie versuchte gar, Gewicht zuzulegen, doch sie hatte einen dieser Metabolismen – einen hohen Metabolismus. Trotzdem genoss sie ihr Essen wie jeder andere auch. Ich wünschte, ich könnte euch all die Quittungen von Takeaway-Restaurants zeigen. […] Wir sind mit der lächerlichen Realität konfrontiert, dass viele Leute denken, sie dachte: ‹Ich armes Ding, ich bin zu dick, ich bin zu dünn!› Fakt ist, Brittany sah Schönheit nicht als etwas Körperliches – zu meinem Glück», so Monjack und muss gar schmunzeln: «Ich weiss, dass unser Aussehen in einem Missverhältnis stand, auch bin ich kein Filmstar – doch sie sah immer den Menschen.»

Weshalb er keine Autopsie wollte: «Meine anfängliche Reaktion zu der Autopsie war, 'die schneiden sie ja auf!' Ich konnte den Gedanken nicht ertragen. Ausserdem würde es ihre Mutter fertigmachen. Doch wir sahen ein, dass wir Bescheid wissen müssen. Ich erwarte nun die Resultate.»

Zum Herzgeräusch, dass Brittany angeblich hatte und zu den Medikamenten: «Sie nahm homöopathische Mittel, die ihr den Puls nicht erhöhten. Da gab es nichts, das eine Gefahr hätte darstellen können: Im Haus gab es verschriebene Medis für Menstruationsbeschwerden und etwas Hustensirup; mehr nicht.»

«People» fragte dann Monjack geradeaus, ob seine Frau an einer Drogen-Überdosis gestorben sei. Monjacks Antwort: «Mit dem kann ich gleich aufräumen.» Was er in der Zeitung «New York Daily News» auch tat: «Ich bin mir sicher, dass es keine Überdosis war. Sie war keine Süchtige. Meine Frau hat am Morgen ihres Todes nichts genommen, was ihr Übelkeit hätte bereiten können, geschweige denn etwas, woran sie hätte sterben können. Das geht sogar noch über die übelsten Spekulationen hinaus. Alle greifen mich an, greifen meine Frau an und deuten an, sie sei magersüchtig und medikamentenabhängig gewesen, aber schauen Sie sich doch die letzten Bilder von ihr an. Das ist nicht das Lächeln einer Magersüchtigen oder eines Junkies oder von jemandem, der eine schlechte Ehe führt. Das ist jemand, der mit seinem Leben zufrieden war. Sie war voller Kraft, stark und schön, davon abgesehen war sie meine Kleine und das ganze Leben ihrer Mutter.»

Gegenüber «People» geht Monjack weiter auf die Beziehung zwischen Brittany und ihm ein: «So viele Leute haben eine Meinung über uns, doch die haben uns nie kennen gelernt oder sich mit uns an einen Tisch gesetzt. Ich bin nicht perfekt, doch ich denke, dass niemand das ist ... ich bin mehr als am Boden zerstört. Ich war in Brittany verliebt und Brittany in mich.»

Über die Gerüchte und Stories, die nun die Runde machen: «Es ist grauenhaft, der Tod einer wunderschönen jungen Frau, einer Hollywood-Ikone. Und natürlich ist der Wunsch nach Aufklärung da: Es darf nicht einfach ein tragischer Unfall sein. Die Menschen wollen nun mal nicht akzeptieren, dass eine wunderschöne junge Ehefrau und Tochter eines Morgens aufwachte und einen tragischen Tod starb», erklärt Monjack die Schlagzeilen der Boulevardpresse.

Am meisten Sorgen macht er sich aber um Brittanys Mutter Sharon: «Ich weiss nicht, ob sie sich je erholen wird. Wenn sie solchen Unsinn über ihren Schwiegersohn und ihre verstorbene Tochter liest, bricht es ihr das Herz. Sie wohnte bei uns und erlebte die Liebe und Unterstützung. Ich hoffe, sie bleibt. Ich kann mir mein Leben ohne Sharon nicht vorstellen – sie ist meine Verbindung zu Brittany.»

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