17.04.2020 14:40

Feiern und Gutes tunMit diesem Tool kannst du Betroffenen Geld spenden

Bei den «Bliib dihei»-Partys kannst du nicht nur mit Sängern und DJs feiern. Dank Raise Now kannst du jetzt auch akut Betroffene unterstützen.

von
miw
1 / 8
Schweizer Musikstars im Livestream von zu Hause aus erleben – und gleichzeitig Gutes tun: Das ist das Konzept der «Bliib dihei»-Partys von 20 Minuten

Schweizer Musikstars im Livestream von zu Hause aus erleben – und gleichzeitig Gutes tun: Das ist das Konzept der «Bliib dihei»-Partys von 20 Minuten

Lechatnoir
Künstler, die seit dem 27. März jeweils am Samstagabend auf 20 Minuten auftreten, unterstützen jetzt auch via Live-Spendenplattform Raise Now die unterschiedlichsten Hilfswerke.

Künstler, die seit dem 27. März jeweils am Samstagabend auf 20 Minuten auftreten, unterstützen jetzt auch via Live-Spendenplattform Raise Now die unterschiedlichsten Hilfswerke.

So sammelten etwa bereits Pegasus-Frontmann Noah Veraguth für Pro Juventute oder Sänger Baschi für die Schweizer Flüchtlingshilfe. «Gerade in solchen Zeiten müssen wir auch an die Ärmsten denken», sagte Baschi zur Aktion.

So sammelten etwa bereits Pegasus-Frontmann Noah Veraguth für Pro Juventute oder Sänger Baschi für die Schweizer Flüchtlingshilfe. «Gerade in solchen Zeiten müssen wir auch an die Ärmsten denken», sagte Baschi zur Aktion.

Obwohl momentan jeder in irgendeiner Form persönlich von der aktuellen Corona-Krise betroffen ist, spürt man in der Gesellschaft eine riesige Solidarität. Junge Leute bieten etwa ihre Hilfe fürs Einkaufen an, Nachbarn springen ein, wo es nötig ist.

Auch wird derzeit rege gespendet: Am Donnerstag, dem nationalen Solidaritätstag, endete etwa die Sammelaktion «Coronavirus» der Glückskette. Fast 20 Millionen Franken Spendengelder gingen dort während der 25-tägigen Aktion ein.

Ebenso haben die Zuschauer der «Bliib dihei»-Partys bereits solidarisch in ihre Taschen gegriffen. Die Künstler, die seit dem 27. März jeweils am Samstagabend auf 20 Minuten auftreten, unterstützen jetzt auch via Live-Spendenplattform Raise Now die unterschiedlichsten Hilfswerke.

Flüchtlingshilfe und Caritas

So sammelten etwa bereits Pegasus-Frontmann Noah Veraguth für Pro Juventute oder Sänger Baschi für die Schweizer Flüchtlingshilfe. «Gerade in solchen Zeiten müssen wir auch an die Ärmsten denken», sagte Baschi zur Aktion.

Bei den kommenden Quarantäne-Partys soll erneut nicht nur der Stimmungs-, sondern auch der Spendenbarometer in die Höhe schiessen. Via «Bliib dihei» sammeln am kommenden Samstag Anna Rossinelli und Dabu Bucher von Dabu Fantastic für den guten Zweck. Die beiden Schweizer Musiker haben als Spendenempfänger die Caritas gewählt. Auch dieses Hilfswerk unterstützt Menschen in der Schweiz, die aufgrund der Corona-Krise in eine akute Notsituation geraten sind.

Mit einem Klick Gutes tun

Während der Show können Partygäste per Mausklick, QR-Code-Scan oder SMS direkt Spenden übermitteln. Zur Verfügung gestellt wird dieses Live-Spende-Tool seit 2015 vom gleichnamigen Schweizer Start-up Raise Now, an dem sich seit mehreren Jahren auch die PostFinance beteiligt.

Bereits vor der Corona-Krise haben rund 1000 Non-Profit-Organisationen, Vereine, Kulturanbieter oder Unternehmen aus 16 Ländern auf dieses Fundraising-Format zurückgegriffen. In den ersten viereinhalb Jahren hat Raise Now gemäss eigenen Angaben 2,2 Millionen Transaktionen und ein Spendenvolumen von über 225 Millionen Franken verarbeitet.

«Wegen der Corona-Krise entwickeln wir mit unseren Kunden zurzeit besonders viele Spendenaktionen. Zahlreiche Institutionen sind daran, Kampagnen für Bedürftige zu kreieren», sagt Jürg Unterweger von Raise Now. Auch wegen zahlreicher Crowdfunding-Projekte hat das Start-up derzeit viel zu tun; die Zahlungsvorgänge bei den Plattformen Wemakeit und Crowdify werden über das Unternehmen mit Sitz in Zürich und Berlin abgewickelt.

Unterstützung diverser Organisationen

Die Schweizer Firma unterstützt Fundraiser aller Art, um Spendensammlungen online oder auch via Handy zu betreiben. Besonders auch dann, wenn es schnell gehen muss, ist das Angebot ideal: Die Spendeneingänge sind in Echtzeit ersichtlich – sofort wird klar, wie viel Spenden tatsächlich eingegangen sind. «Die Überweisung folgt dann in den nächsten Tagen», sagt Unterweger.

Wer nicht spenden kann, sondern sich wegen der Pandemie gar selbst in einer Notlage befindet und Hilfe benötigt, kann die begünstigten Organisationen kontaktieren. Hilfe bietet etwa die Caritas, aber auch das Schweizerische Rote Kreuz, das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH, die Heilsarmee, Pro Senectute oder Pro Infirmis.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.