Fun Facts: Mit diesem Wissen glänzen Sie am Black Friday

Publiziert

Fun FactsMit diesem Wissen glänzen Sie am Black Friday

Wieso heisst der Mega-Shoppingtag überhaupt Black Friday? Und wie umgeht man die Warteschlangen? Sieben überraschende Fakten.

von
vb
1 / 27
Die grosse Rabattschlacht am Black Friday läuft.

Die grosse Rabattschlacht am Black Friday läuft.

Keystone/Walter Bieri
Da kann es schon mal zu Gedränge in den Läden kommen – wie hier in Brasilien 2017.

Da kann es schon mal zu Gedränge in den Läden kommen – wie hier in Brasilien 2017.

Sebastiao Moreira
Laut Schätzungen von Blackfridaydeals.ch dürften Schweizer Händler innert 24 Stunden einen Umsatz von 440 Millionen Franken erzielen.

Laut Schätzungen von Blackfridaydeals.ch dürften Schweizer Händler innert 24 Stunden einen Umsatz von 440 Millionen Franken erzielen.

Keystone/Walter Bieri

Der Schweizer Handel ist im Black-Friday-Fieber – und das schon die ganze Woche. Die Rabattschlacht begann schon am Montag. Den Höhepunkt erreicht die Schnäppchenjagd heute, am eigentlichen Black Friday.

Wie kam der Shoppingtag aus den USA überhaupt in die Schweiz? Und welche Black-Friday-Mythen sind gar nicht wahr? Sieben Fakten, die so manchem wohl noch unbekannt sind:

• Der Name

Dem Vernehmen nach hat der Name Black Friday mit einem Begriff aus der Buchhaltung zu tun: Die Händler verkaufen an diesem Tag so viel, sodass sie schwarze Zahlen schreiben. Eine andere Theorie besagt, dass Polizisten aus Philadelphia dem Shoppingtag seinen Namen gegeben haben – und zwar aus Frust: Der Black Friday war für sie ein schwarzer Tag, weil der Mehrverkehr in den Strassen so viel Smog und Unfälle auslöste.

• Die Wartezeit

Jedes Jahr kursieren am Black Friday Bilder von Schnäppchenjägern, die schon lange vor der Eröffnung vor den Läden Schlange stehen. Den Rekord beim Warten haben wohl zwei junge Frauen aus Kalifornien im Jahr 2014 geknackt: Sie campierten 22 Tage vor dem Elektronikgeschäft BestBuy, um einen günstigen Fernseher zu ergattern.

• Die Nebeneffekte

Vom Black-Friday-Hype profitieren nicht nur die Händler. Rund um den Shoppingtag entstehen auch allerlei weitere Geschäftsideen. Eine davon: der Line-sitting-Service. Das funktioniert ganz einfach: Anstatt sich selber in die lange Warteschlange vor dem Geschäft zu stellen, stellt man jemanden dafür an – und bezahlt ihn entsprechend. In den USA verdienen diese professionellen «Platzhalter» bis zu 45 Dollar pro Stunde.

• Der Erste

Der Black Friday wird in der Schweiz dieses Jahr zum vierten Mal zelebriert. Rund ein Fünftel der Umsätze in der Schweiz wird mittlerweile in Onlineshops erzielt, schätzt die Schnäppchenplattform Blackfridaydeals.ch. Das entspricht etwa 88 Millionen Franken. Der Grossteil der Käufe findet also immer noch im stationären Handel statt. So war es denn auch kein Online-Händler, der den Black Friday in die Schweiz brachte – sondern die Warenhauskette Manor. Ende November 2015 bekamen Besitzer einer Manor-Kundenkarte bis zu 30 Prozent Rabatt auf ihre Käufe.

• Der Tumult

Jeder kennt die Geschichten über Shoppingwütige, die ob der vielen Rabatte durchdrehen und in ihrem Wahn andere Konsumenten attackieren. Der Onlineticker «Black Friday Death Count» zählt die Opfer: Von 2010 bis 2017 soll es 10 Tote und 111 Verletzte gegeben haben. Doch nicht alle Handgreiflichkeiten haben direkt mit dem Run auf das herabgesetzte elektronische Gadget zu tun – sondern manchmal einfach mit dem Kampf um den letzten Parkplatz.

• Der Umsatz

Der Black Friday gilt als der Shopping-Event, der übers ganze Jahr gesehen am meisten Umsatz bringt – zumindest in den USA. Doch das ist noch nicht lange so. Von 1993 bis 2002 war der Samstag vor Weihnachten der Tag, an dem die Händler am meisten umsetzten. Der weltweit umsatzstärkste Shoppingtag ist übrigens der Singles' Day in China, zu dem dieses Jahr auch erstmals Schweizer Händler Sonderangebote machten.

• Die Deals

Die Händler überbieten sich am Black Friday mit Rabattaktionen. Viele dieser Deals mögen echte Schnäppchen sein – doch wohl nicht alle: Händler versuchen allerlei Tricks, um ihre Angebote lukrativer erscheinen zu lassen, als sie in Wirklichkeit sind. Wie die «Washington Post» berichtet, verkaufen manche sogar qualitativ schlechtere Versionen eines Produkts – beispielsweise eines Fernsehers –, die extra für den Black Friday gefertigt wurden.

Deine Meinung