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Mit diesen 6 Tipps haben auch Gfrörlis warm

Dir ist ständig kalt? Wir haben ein paar heisse Tipps, damit du diesen Winter nie mehr schlottern musst.

von
Gloria Karthan
29.11.2020

Brrr, ist das kalt! Pünktlich zum Beginn der Adventszeit wirds draussen frostig. Wer seine Winterjacke oder den dicken Mantel noch nicht aus dem Keller geholt hat, sollte das jetzt unbedingt tun. Aber es gibt auch Menschen, die in der perfekt temperierten Wohnung eiskalt haben oder selbst im Wollmantel schon nach zwei Minuten an der Bushaltestelle schlottern. Für diese Gfrörlis haben wir nachfolgend ein paar Tipps gesammelt und zeigen passende Produkte, die den Winter über wärmen.

1. Bleib in Bewegung

Du bekommst im Homeoffice ständig kalte Hände? Dann steh regelmässig auf und bring deinen Kreislauf mit etwas Bewegung in Schwung, um die Durchblutung anzuregen. Danach hast du weniger kalt und kannst dich ausserdem wieder besser konzentrieren. Wartest du auf Bus oder Tram, wippe mit den Füssen auf und ab oder laufe einfach eine Station.

2. Setz auf natürliche Materialien

Die Wollsocken deines Grosis kratzen vielleicht ein wenig, aber dafür geben sie einfach unschlagbar warm. Das gleiche gilt für andere natürliche Materialien wie Schaffell oder Daunen. Anders als zum Beispiel kann Feuchtigkeit nach draußen transportiert und die Körperwärme gespeichert werden. Dicke Daunenjacken sind auch diesen Winter angesagt. Wenn dir der sporty Look nicht gefällt, zieh einfach ein dünnes Exemplar unter deinen Wintermantel. Einlegesohlen mit Fell sorgen dafür, dass du keine kalten Füsse bekommst. Wer auf tierische Produkte verzichten möchte, findet mittlerweile viele Kleidungsstücke aus alternativen Materialien, die trotzdem wärmen.

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3. Härte dich ab

Wechselduschen können dir helfen, dass du seltener schlotterst. Sobald der Kältereiz nachgelassen hat, weiten sich die Gefässe wieder und dich durchströmt ein wohliges Gefühl. Das kann Schmerzen lindern, dein Immunsystem stärken und längerfristig dafür sorgen, dass du nicht mehr so ein Gfrörli bist. Beginne an deinem rechten Zeh und beweg den Wasserstrahl über den Fussrücken zur Ferse. Dann folgt die äussere Rückseite deines Beins, an der Innenseite gehts zurück zum Fuss. Das ganze wiederholst du daraufhin mit dem anderen Bein.

Frieren Frauen wirklich schneller als Männer?

Versuche mit Wärmebildkameras haben gezeigt, dass viele Frauen bereits frieren, wenn Männer die Temperatur noch als angenehm empfinden. Der Unterschied kann bis zu fünf Grad betragen. Das liegt unter anderem daran, dass das Unterhautfettgewebe von Frauen dünner ist – sie verlieren deshalb schneller Wärme.

Frauen haben ausserdem im Schnitt etwas weniger Muskeln. Diese produzieren allerdings mehr Wärme als anderes Gewebe und können sie länger speichern. Dazu kommt, dass viele Frauen weniger Kalorien als Männer verbrauchen und dementsprechend weniger Hitze erzeugen. Obwohl diese Dinge natürlich nicht für alle Menschen gelten, ist an dem Vorurteil also tatsächlich etwas dran.

4. Rubbel dich warm

Eine Massage tut nicht nur der Seele gut, sie fördert auch die Durchblutung. Wenn ein Termin im Massagesalon nicht drin liegt oder sich niemand findet, die oder der dich durchknetet, kannst du Teile deines Körpers natürlich auch selber warm massieren. Verstärkt wirkt der Effekt, wenn du zum Beispiel Rosmarin-Massageöl benutzt. Wer Ölmassagen nicht mag, setzt auf eine energetisierende Bürstenmassage unter der Dusche.

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5. Vergiss deinen Kopf nicht

Dass fast die Hälfte unserer Körperwärme über den Kopf flöten geht, ist ein Mythos. Dennoch kühlen wir über den Kopf schnell ab, wenn wir ihn nicht einpacken. Also setz dir ein Stirnband, eine Mütze oder – noch stylischer – eine Balaklava auf.

6. Mind over Body

Mithilfe von sogenannter Selbstsuggestion ist es tatsächlich möglich, deinen Körper durch die eigene Vorstellungskraft aufzuwärmen. Eine Übung, die aus dem Autogenen Training stammt, könnte etwa sein, dass du dir immer wieder innerlich sagst: «Meine Beine und Arme fühlen sich warm an». Damit du dein Gfrörli-Dasein längerfristig überwinden kannst, brauchst es allerdings mehrere Wochen oder gar Monate an Training. Wenn du aber jetzt anfängst, klappts vielleicht bis nächsten Winter.

Welchen Tipp haben wir vergessen? Wie hältst du dich den Winter über warm? Verrate es uns in den Kommentaren.

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6 Kommentare
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Iwy vom Berg

30.11.2020, 20:16

Uns helfen die selbstgenähten Rosskastanien-Säckchen welche ich jährlich neu fülle. In der Mikrowelle warm gemacht und auf die empfindlichen Stellen gelegt, wärmt es herrlich und durchblutet die verkrampften Partien.

Mona

30.11.2020, 18:51

Es gibt nun mal Gfrölis, da gehöre ich dazu und die Tipps helfen bedingt. Ich drehe dafür nicht „im Hamsterrad“, wenn es weit über 30 Grad ist.

Tina

30.11.2020, 17:45

Unbedingt zum z,Nacht e warmi SUPPE......am beste das gliche als Vorspeise auch zum zMittag viel Wärme wünsch i