Verstopfung: 5 Tipps für besseren Stuhlgang am Morgen
Gib Verstopfung keine Chance: Wir haben Tipps für den regelmässigen Toilettengang. 

Gib Verstopfung keine Chance: Wir haben Tipps für den regelmässigen Toilettengang.

Pexels/Anna Shvets
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Erfolgreiches GeschäftMit diesen 6 Tipps kannst du morgens besser aufs WC

Unsere Verdauung ist eine komplexe Angelegenheit. Wir haben Tipps, wie du die Dinge in Bewegung bringst.

von
Geraldine Bidermann

Die Darmtätigkeit wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Nebst der Ernährung spielt zum Beispiel auch die Tageszeit eine wichtige Rolle. Am Morgen fällt der Gang aufs WC oft leichter, weil der Darm dann vom Vortag alles verarbeitet hat. Mit folgenden Tipps unterstützt du deinen morgendlichen Toilettengang.

1. Viel trinken

Trinke direkt nach dem Aufstehen ein grosses Glas warmes Wasser – am besten mit etwas Zitronensaft, denn die Säure regt die Bildung von Verdauungssäften an.

Tipp: Versuche dann, über den Tag verteilt rund zwei Liter zu trinken, das braucht unser Darm mindestens, um beweglich zu bleiben.

2. Das richtige Frühstück

Ballaststoffe aus Früchten, Gemüse und Vollkornprodukten halten den Stuhl weich und unterstützen den Transport im Darm. Leinsamen kicken die Verdauung zusätzlich an. Die Schleimstoffe, die sich in den Samenschalen befinden, wirken im Darm als Quellmittel. Gelangen sie in den Darmtrakt, binden sie dort Wasser und quellen auf. Dadurch vergrössert sich das Volumen des Darminhalts, was die Verdauung anregt.

Tipp: Iss ein Müesli mit Apfel oder getrockneten Früchten und streue geschrotete Leinsamen drauf, denn so grob zerkleinert quellen die Samen besser. Auch hier gilt: Viel trinken, sonst können die Samen selbst eine Verstopfung fördern.

3. Kaffee als Retter

Eine Tasse Kafi macht nicht nur wach – sie regt bei manchen Leuten gemäss einer Studie der Texas University auch die muskuläre Aktivität im Dick- und Dünndarm an, was den Stuhlgang fördert.

Tipp: Gemäss der Studie spielt es keine Rolle, ob der Kafi Koffein enthält oder nicht. Trinke also auch mal einen Decaf, anstatt mit dem fünften Espresso und Herzrasen dein Glück auf dem Klo zu erzwingen.

Kennst du das Gefühl, nach einem Kaffee auf die Toilette zu müssen? Das geht vielen Menschen so. 

Kennst du das Gefühl, nach einem Kaffee auf die Toilette zu müssen? Das geht vielen Menschen so.

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4. Massagen und Yoga

Fühlst du dich voll und verstopft? Eine Bauchmassage stimuliert die Nervenverbindungen im Darm und regt so seine Bewegungen an. Eine Kombination aus kreisenden und streichenden Bewegungen tut dem Darm besonders gut, wer dazu tief in den Bauch atmet, massiert den Darm zusätzlich. Auch Yogaübungen helfen, das Verdauungssystem auf Trab zu bringen. Speziell Twists und die «Happy Baby Pose» bringen die Darmtätigkeit zum Laufen. Diese  Yogaübungen kannst du direkt im Bett nach dem Aufstehen machen (der Twist ist im Video bei Minute 08:30, Happy Baby Pose bei 11:00).

Tipp: Yoga ist nicht deins? Dann versuche, am Morgen ein paar Schritte zu tun. Bewegung und frische Luft sind für fast alles die Lösung – auch für die Verdauung.

Ab nach draussen: Laufen hilft dem Toilettengang. 

Ab nach draussen: Laufen hilft dem Toilettengang.

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5. Vermeide Stress

Wer auf die Toilette geht, sollte dafür ausreichend Zeit einplanen. Zwischen fünf bis zehn Minuten kann es dauern, bis der Darm aktiv wird und die natürliche Darmbewegung beginnt. Wer gestresst auf die Toilette rennt, obwohl der nächste Termin bereits vor der Tür steht, muss damit rechnen, dass der Darm streikt, denn Stress blockiert ihn oft.

Verstopfung – was tun?

Verstopfungen sind meist harmlos. Leidet man jedoch öfter unter dem Symptom einer Verstopfung und helfen alle Tipps nicht, ist es ratsam, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.

Zu einer Fachperson sollten Betroffene, wenn:

  • Blut im Stuhl ist

  • Auffälliger Gewichtsverlust bemerkt wird

  • Folgende Symptome dazukommen: Übelkeit, Erbrechen, Fieber, ein aufgeblähter Bauch sowie starke Bauchschmerzen

6. Die richtige Haltung

Statt fest zu pressen, solltest du lieber die richtige Sitzhaltung auf der Toilette einnehmen. Die «Denker-Position» bringt den Darm in eine optimale Position: Du neigst den Oberkörper nach vorne, stützt die Ellenbogen in Nähe der Knie auf die Oberschenkel und legst den Kopf in die Hand.

Tipp: Eine Fussbank daheim kann ebenfalls helfen, während man auf der Toilette sitzt. Dadurch wird der Winkel zwischen Oberschenkel und Oberkörper kleiner, der Enddarm begradigt und die Vorgänge so beschleunigt.

Ein Schemel oder Toilettenbänkli entspannt die Beine – und lässt alles besser flowen. 

Ein Schemel oder Toilettenbänkli entspannt die Beine – und lässt alles besser flowen.

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